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Zierenberg und Hübner gehen getrennte Wege

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Von: Michael Wepler

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Hans-Jürgen Hübner war nur rund ein halbes Jahr Trainer in Zierenberg.
Hans-Jürgen Hübner war nur rund ein halbes Jahr Trainer in Zierenberg. © Joachim Hofmeister

Paukenschlag vor dem Spiel des Handball-Bezirksoberligisten HSC Zierenberg gegen die SVH Kassel am Sonntag (17.30 Uhr) in der Sporthalle der Elisabeth-Selbert-Schule: Der HSC hat sich von seinem Trainer Hans-Jürgen Hübner getrennt. Fragen und Antworten:

Wie kam es zu der Trennung?

Am vergangenen Freitag teilte Hübner, der das Amt im Sommer von Thomas Dittrich übernommen hatte, dem. Vorsitzenden und Torhüter Jens Rudolph mit, dass er für eine weitere Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehe. Gestern teilte ihm Rudolph mit, dass der Vorstand beschlossen habe, sich sofort von ihm zu trennen.

Wie begründet der Vorstand diese Trennung?

„Nachdem uns Hans-Jürgen Hübner mitgeteilt hatte, im Sommer aufzuhören, haben wir uns für einen sofortigen Schnitt entschieden. Hübi hat einen großen Sachverstand und brachte tolle Ideen und Konzepte mit, die er aber nur bedingt umsetzen konnte. Daraus resultierte auf beiden Seiten eine nicht optimale Zufriedenheit.“

Was sagt Hübner zu der Trennung?

„Ich wollte dem Vorstand zur besseren Planung rechtzeitig mitteilen, dass ich nicht weitermache. Wir hatten permanent eine geringe Trainingsbeteiligung. So konnte ich keine Spielphilosophie aufbauen und habe da keine Perspektive mehr gesehen.“

Gibt es einen Nachfolger?

Ja. Der Neue ist ein alter Bekannter. Mirko Dettmer wird ins Warmetal zurückkehren und zunächst bis zum Saisonende das Traineramt übernehmen. Der 43-Jährige spielte schon ab 2003 für den HSC und war von 2010 bis 2016 als Spielertrainer Vorgänger von Milan Cermak und Thomas Dittrich. Er wird am Sonntag auf der Bank sitzen und hat auch schon das erste Training geleitet.

Was ist im kommenden Spiel gegen die SVH Kassel zu erwarten?

Trainerwechsel bewirken häufig neue Impulse. Darauf hoffen natürlich auch die Gastgeber. Die SVH Kassel hat seit Jahreswechsel mit Heiko Illian einen neuen Trainer und ließ mit dem 29:22-Sieg über den Tabellenführer Wesertal aufhorchen. Am Donnerstag kam der Vierte zu einem kampflosen Sieg über die HSG Reinhardswald, die aus Personalmangel nicht antrat. In Spielmacher Daniel Pächer, dem Rückraumschützen Lukas Mock und Luca Bartheld haben die Harleshäuser ihre torgefährlichsten Spieler, die den HSC beim 26:23-Sieg im Hinspiel vor die größten Probleme stellten. Die Leistung der Zierenberger aus dem letzten Spiel bei der knappen 25:27-Niederlage beim Dritten Eintracht Baunatal II lässt durchaus auf einen Punktgewinn hoffen.

Hat sich die Personallage bei Zierenberg entspannt?

Durch die Rückkehr der zuletzt gesperrten Rico Feyh und Dennis Schindehütte erhält Dettmer mehr personelle Möglichkeiten. Dagegen werden Andreas Rudolph, Mario Richter und Marcel Kunz weiter ausfallen.

Wie viele Zuschauer dürfen wieder in die Halle?

Dank angepasster Vorgaben des Landes Hessen dürfen wieder 250 Zuschauer in die Halle. Es gilt aber weiterhin die 2G+-Regel.

Das für Samstag (15 Uhr) angesetzte Spiel des Ligakonkurrenten HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen die HSG Reinhardswald fällt aus Coronagründen aus. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. (Michael Wepler)

Mirko Dettmer wird den HSC bis zum Saisonende betreuen.
Mirko Dettmer wird den HSC bis zum Saisonende betreuen. © Joachim Hofmeister

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