Siege für Immenhausen und Dörnberg II in der Kreisoberliga

Zierenbergs Verfolger gewinnen

Den Ball im Blick: Der Sander Kapitän Edmund Borgardt (links) im Zweikampf mit Holzhausens Daniel Steinbock. Die Partie sah keinen Sieger, endete mit einem 2:2-Remis. Foto: Michl

Hofgeismar/Wolfhagen. Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisoberliga, der TSV Zierenberg, kann sich nicht ausruhen.

Die TSV Immenhausen und de FSV Dörnberg II gewannen gestern ihre Heimspiele gegen Balhorn und Reeinhardshagen und sind einen Punkt hinter den Warmetalern.

TSV Immenhausen - SV Balhorn 3:1 (0:0). In der ersten halben Stunde hatten die Gäste mehr vom Spiel und hatten einen Pfostenschuss zu verzeichnen. Erst dann kam Immenhausen, das bis dahin schlecht spielte, stärker auf. Innerhalb einer Viertel Stunde fiel dann in der zweiten Halbzeit die Entscheidung. Erdinc Güney und Marc Sommer trafen nach tollen Kombinationen (55./56.) zum 2:0, Güney nach einem Konter noch zum 3:0 (71.). Einen Abwehrfehler nutzte Louis Köhler (84.) zum Balhorner Ehrentor.

Beide haben am Sonntag, 15 Uhr, Heimspiele. NachImmenhausenkommt am Sonntag, 15 Uhr die nächste Mannschaft aus dem Mittelfeld zu: Weidelsburg. Die FSG ist im Kommen nach zuletzt zwei Heimsiegen und nun will sie beweisen, dass sie auch auswärts bei einem Spitzenteam wie Immenhausen bestehen kann. „Einen Punkt möchten wir dort schon mitnehmen und den Anschluss nach oben halten“, so FSG-Betreuer Pascal Simshäuser. Balhorn erwartetHolzhausen und will gegen den Aufsteiger die drei Punkte behalten.

SSV Sand II - TSV Holzhausen 2:2 (0:1). Beide Mannschaften schenkten sich in der sehr intensiv geführten Partie mit vielen Nickeligkeiten nichts. Die Gastgeber erspielten sich zwar optisch ein leichtes Plus, die Gäste blieben mit kluger Kontertaktik aber immer brandgefährlich. Bei einem solchen Blitzangriff konnte der Sander Erich Hügel David Wendel nur regelwidrig stoppen, den Strafstoß nutzte Sven Seeger (35.) zum 0:1, wobei die Sander das Foul vor dem Strafraum gesehen hatten. Georgios Bezas (57.). Als David Garcia (85.) das 1:2 erzielte, wähnte sich Holzhausen schon im sicheren Hafen. Doch in der Nachspielzeit gelang Daniel Kinas der Ausgleich. Abpfiff.

Beide Mannschaften haben am Sonntag, 15 Uhr Auswärtsspiele. Die Sander sind bei Obermeiser/Westuffelngefordert, Holzhausen muss nach Balhorn,das gestern Abend ebenfalls ein Spiel zu absolvieren hatte.

FSV Dörnberg II - SG Reinhardshagen 4:0 (2:0). Im Duell der Verfolger, der Vierte gegen den Fünften, setzte der FSV klar die Akzente und konnte dies durch Pascal Adler (15.), Philipp Nissalla (42.), Rico Lotzgeselle (60.) und Kevin Richter (72.) auch zählbar umsetzen. FSV-Trainer Andreas Richter: „Die SGR hatte heute gegen uns keine Chance.“

Während Dörnberg spielfrei ist, muss die SGR bereits am Samstag, 13 Uhr, erneut ran: Sie tritt beim Tuspo Grebenstein IIan. Die SG braucht die Punkte, um oben dabei zu bleiben, der Tuspo steht im Tabellenkeller und braucht sie ebenfalls. 

TSV Ersen - TSV Zierenberg (2:5, 2:2). Spitzenspiel in Ersen. Das hat sich die Heuser-Elf auch endlich mal wieder verdient nach den bisherigen Leistungen. Zwar ist Zierenberg am Mittwoch um drei Punkte enteilt, aber die Warmetaler haben auch ein Spiel mehr. Die Gelb/Schwarzen können also alles wieder zurechtrücken. Sie sind aber auch nicht so vermessen sich in der Favoritenrolle zu sehen. Die Zierenberger haben sich schon sehr beständig zuletzt gezeigt, ihnen einen Punkt abzuknöpfen wäre auch was für die Gastgeber.

 TSV Carlsdorf - SG Schauenburg (-). Carlsdorfs Trainer Phillip Könemann kann und will mit seinen Spielern an den Fehlern arbeiten. Zu viele individuelle Dinge, die daneben gehen, unterlaufen derzeit den Gelb/Schwarzen. Eine richtige Verschnaufpause gibt der Spielplan für die Gelb/Schwarzen derzeit auch nicht her und das die Gefühlslage in beiden Lagern unterschiedlich ist, sollte klar sein, nachdem der TSV am Mittwoch 0:5 unterlag und Schauenburg mit dem gleichen Ergebnis gewann. 

FC Oberelsungen - SG Elbetal (1:1, 1:0). Das Duell hat schon so etwas wie Kellerderbycharakter. Den beiden Teams ist es auch unterhalb der Woche nicht gelungen aus dem Formtief herauszukommen. Noch hat die SG ein Plus von zwei Punkten gegenüber dem FCO, doch das kann dieser am Sonntag ändern. „Also wir müssen jetzt schon punkten, sonst kommen wir da unten für Wochen nicht heraus“, befürchtet SG-Vorstand Martin Grede. Er beklagt, dass die Dinger (Torchancen), die letzte Saison einfach rein gingen, derzeit von den Akteuren der Vereinigten zu leicht vergeben werden.

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