Aus dem guten Vorsatz wurde nichts

Zu viele Fahrkarten: Wolfhager Oberliga-Handballerinnen verlieren in Wettenberg 

Unkonzentriert im Abschluss: Nele Bittdorf und ihre Mitspielerinnen präsentierten sich im Abschluss nicht treffsicher genung. 
+
Unkonzentriert im Abschluss: Nele Bittdorf und ihre Mitspielerinnen präsentierten sich im Abschluss nicht treffsicher genung. 

Aus dem guten Vorsatz wurde nichts: Den Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gelang es im Duell mit der HSG Wettenberg nicht, den Tabellenkeller zu verlassen. 

Beim Fünftplatzierten unterlag die Ludwig-Sieben 28:34 (15:17).Dabei sah es am Anfang nicht nach einer eindeutigen Angelegenheit für die Gastgeberinnen aus. Diese erwischten den besseren Start und führten mit 2:0 (3.). Zwei Minuten später sorgten Hannah von Dalwig und Sophia Frankfurth mit ihren Treffern für den Gleichstand.

Bis zum 4:4 (8.) hielten die Gäste gut mit. Dann jedoch widerfuhr den Vereinigten genau das, wovor Trainer Chris Ludwig zuvor eindringlich gewarnt hatte. „Jede Minute Unkonzentriertheit wird in dieser Liga umgehend bestraft“, hatte er seinem Team vorher mit auf den Weg gegeben.

Vorhersage von Trainer Chris Ludwig bewahrheitete sich

Seine Vorhersage bestätigte sich. Den ersten kleinen Einbruch im Spiel der Gäste nutzte Wettenberg und zog mit vier Toren in Folge davon.

Erst nach der von Ludwig genommenen Auszeit lief es besser für seine Sieben. Zehn Minuten vor dem Pausenpfiff hatte sie sich auf zwei Tore herangekämpft. Mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es auch in die Kabinen. Nach Wiederanpfiff waren die Gastgeberinnen erneut spielbestimmend und bauten ihre Führung auf 20:15 (35.) aus. 

Gastgeberinnen nutzten Schwächen gnadenlos aus

Während des kompletten zweiten Durchgangs gelang es dem Vorletzten nicht, sich näher als auf fünf Tore heranzukämpfen. Immer wieder schienen sich die Vereinigten das Leben selbst schwer zu machen mit vergebenen Strafwürfen und vielen Unkonzentriertheiten im Abspiel. 

Die Gastgeberinnen nutzten diese Schwächen gnadenlos aus und zogen fünf Minuten vor Abpfiff vorentscheidend auf 31:24 davon.

HSG: Rodziewicz, Weinrich - von Dalwig 6, Kohler 6, Ritter 5, Lubach 3, Frankfurth 3, Bittdorf 2, Hrdina 2, Willer 1, Neurath, Happe, Haupt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.