Zwei Lohne-Tore reichen nicht

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Vor der Vellmarer Bank: Dominik Lohne erzielte beide Tore für Hombressen/Udenhausen. 

Auf den höchsten Saisonsieg am letzten Spieltag folgte die höchste Heimniederlage für Fußball-Verbandsliga-Aufsteiger SG Hombressen/Udenhausen. 2:4 (0:2) stand es am Ende einer intensiven Partie gegen den OSC Vellmar.

Fragen und Antworten:

Wer war von den Spielern, die in die Fußballschule des OSC Vellmar gegangen sind, in der Startelf?

Vellmars sportlicher Leiter, Reiner Rethemeier, zählte neben Dominik Lohne noch sechs weitere Akteure, die aus der Jugend des OSC hervorgegangen sind: Maurice Müller, Nils Hofmeyer, Oliver Speer, Jonas Krohne, Julian Oberenzer und Justin Schmidt, der nicht zum Einsatz kam.

Wie verlief die erste Halbzeit?

Der OSC begann sehr konzentriert und aggressiv in den Zweikämpfen. Spielerisch konnte die Elf von Trainer Jörg Müller aber auch überzeugen. Nach sieben Minuten hatte der agile Angreifer Serkan Aytemür die erste Chance und in der 13. Minute die nächste, als Nils Hofmeyer seinen Schuss noch vor der Torlinie abwehren konnte. Nach einer Viertelstunde gingen die Gäste dann in Front durch Enes Glogic. Erst kurz vor dem Pausenpfiff passierte wieder etwas. Nach einem Abwehrfehler stand Lennart Carrier plötzlich frei vor OSC-Keeper Tobias Schlöffel, der den Ball aber aus der Nahdistanz parierte. Noch eindeutiger war die nächste Torchance auf der Gegenseite, Glogic schoss am leeren SG-Gehäuse vorbei. Die Vereinigten schwammen und konnten den knappen Rückstand nicht in die Kabine retten. Tolga Yantut umkurvte Schlussmann Alexander Seeger und schoss zum 0:2 (45. + 3) ein.

Wann war die stärkste Phase der Partie?

Eindeutig in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit, als die 300 Zuschauer eine hochklassige Partie erlebten. Die Siemers-Schützlinge kamen gut aus der Kabine. Zweimal hatte Julian Oberenzer einen Treffer auf dem Fuß in der 48. und 49. Minute. Hierauf folgte auch das nächste Tor von Dominik Lohne zum 1:2 (55.). Doch nachlegen konnten die Gastgeber nicht, im Gegenteil. Nach einer scharfen Freistoß-Hereingabe zeigte SG-Schlussmann Seeger einen starken Reflex. Nur 60 Sekunden später ein Abspielfehler von Hofmeyer in die Füße von Glogic, der auch an Seeger scheiterte. In der 63. Minute schoss Christoph Geule aussichtsreich daneben und darauf folgte wieder ein Rückschlag. Aytemür (64.) traf zum vorentscheidenden 1:3.

Wie fielen die letzten beiden Treffer?

Beim 2:3 (83.) eine starke Szene von Lohne, den Ball vom rechten auf den linken Fuß vorgelegt und ab in die Ecke. Die Kulisse auf den Rängen war wieder da, um zwei Minuten später zu verstummen. Jan Purkert verlor den Ball und Aytemür erzielte seinen zweiten Treffer.

Was sagten die Trainer?

SG-Coach klagte über mangelnde Cleverness seiner Spieler. Das 0:2 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hätte nicht passieren dürfen und vor dem 1:3 unterlief ein individueller Fehler. Außerdem sei die Chancenverwertung seiner Elf diesmal nicht ausreichend gewesen. Für Vellmars Trainer Jörg Müller war es das erwartet intensive Spiel. Dennoch hätte seine Mannschaft gar nicht so in Bedrängnis geraten dürfen, Müller sah genügend Möglichkeiten und auch spielerisches Potenzial. um die SG weiter auf Distanz zu halten.

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