Grebenstein unterliegt Spitzenreiter CSC Kassel nach 2:0-Führung mit 2:3

Zwei Schäfer-Tore reichten dem TuSpo nicht

Grebenstein. Der TuSpo Grebenstein hat die Überraschung gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer CSC 03 Kassel nur ganz knapp verpasst.

Nach einer 2:0-Führung unterlagen die Mazrekaj-Schützlinge in der Schlussminute mit 2:3 (2:2). Mit einem Sieg und vier Punkten aus vier Spielen sind die Grebensteiner in die untere Tabellenhälfte abgerutscht.

Ärgerlich war für die Gastgeber neben dem unglücklichen Zeitpunkten der Gegentreffer zwei und drei auch die Tatsache, dass insgesamt kaum ein Leistungsunterschied zwischen beiden Mannschaften zu erkennen war. Das 2:2 fiel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. In der Schlussphase der Partie wurde dann der Druck der Rothosen etwas größer. Deswegen wollte nachher TuSpo-Trainer Driton Mazrekaj den Sieg der 03er auch nicht als ganz unverdient bezeichnen.

Doch zunächst einmal zeigten die Platzherren eine sehr couragierte Leistung. Nach neun Minuten stieg Adrian Schäfer nach einer Flanke von Timo Möller hoch und köpfte unhaltbar zum 1:0 ein.

20 Minuten später drang Schäfer in den Gästestrafraum ein und wurde von Lascha Kachischwili regelwidrig gestoppt. Der 27-jährige übernahm selber die Verantwortung und erhöhte auf 2:0. Mit einem unglücklichen Handspiel des erstmals in der Startelf aufgebotenen Stefan Ansari kamen die Kasseler wieder ins Spiel, denn ihr Torjäger Lukas Iksal traf per Handelfmeter zum 1:2 (35.). Als schon die erste Minute der Nachspielzeit lief kamen die Gäste erneut über die linke Seite zum Torerfolg, als Karim Konay im Strafraum per Volleyschuss das 2:2 erzielte.

Nach Wiederanpfiff hatte der TuSpo durch einen Kopfball von Oliver Speer die erste Chance. Im Gegenzug parierte der 18-jährige Niklas Lesemann, der den verletzten Seeger im Grebensteiner Tor gut vertrat, einen Schuss von Pavo Susilovic. Druck konnten die Platzherren in der restlichen Spielzeit nicht mehr ausüben. Das kritisierte auch Mazrekaj nach der Partie. Es sei zu wenig Entlastung gekommen und der Aufsteiger sei auf Grund der individuellen Klasse seiner Spieler immer für ein Tor gut.

Trotzdem will Mazrekaj auf dieser Leistung aufbauen. „Jetzt müssen wir ergebnisorientierter und nicht so viel schön spielen“, meinte Mazrekaj abschließende. Der Siegtreffer des CSC durch den eingewechselten Tim Frackmann wurde wieder über die linke Seite der TuSpo-Abwehr eingeleitet.

Von Ralf Heere

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