Eintracht Baunatal spielt erneut unentschieden

25:25 - Eintracht Baunatal zufrieden mit Punkt in Gelnhausen

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Lob vom Trainer: Baunatals Kreisläufer Felix Rehberg (rechts), hier im Zweikampf gegen Erlangens Sergej Gorpishin, überzeugte in Gelnhausen mit sechs Treffern. 

Zweites Spiel im neuen Jahr, und zweites Unentschieden: Die Drittliga-Handballer von Eintracht Baunatal haben beim TV Gelnhausen 25:25 gespielt.

Die gute Nachricht zuerst: Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal haben im neuen Jahr noch keine Niederlage kassiert. Jetzt die nicht ganz so gute Nachricht: Sie haben auch noch kein Spiel gewonnen. Auf das überraschende Unentschieden zum Restrunden-Auftakt gegen Kellerkind Leipzig folgte eine Woche später abermals eine Punkteteilung. Das Gastspiel beim TV Gelnhausen am Samstagabend endete 25:25 (13:12) für die Baunataler, die es versäumt hatten, im Verlauf der zweiten Hälfte den Sack zu zumachen.

Von schlechter Laune war bei den Gästen aber nichts zu spüren. Denn was den Spielverlauf anbelangt, „hätten wir sogar noch verlieren können“, sagt Eintracht-Trainer Florian Ochmann. Kurz vor dem Ende lag seine Mannschaft mit einem Tor zurück, Fynn Reinhardt gelang der Ausgleich zum 25:25 (59. Minute) – in dieser Phase mussten die Baunataler in Unterzahl dagegenhalten. Und sie bekamen sogar noch mal die Chance auf einen Angriff. 20 Sekunden standen da noch auf der Uhr. Ochmann ging volles Risiko und setzte auf einen siebten Feldspieler – für einen Sieg reichte es aber nicht mehr.

Im Baunataler Lager überwog die Freude über den geholten Punkt. Es sei das erwartet schwere Auswärtsspiel gewesen, berichtet Ochmann. Was den Trainer besonders freute: „Wir sind viel besser aufgetreten als gegen Leipzig.“ Die Abwehr um den Mittelblock Reinhardt/Florian Weiß stand stabil, Schlussmann Patrick Ziebert war mehrfach auf dem Posten, auch Marian Mügge glänzte mit zwei gehaltenen Siebenmetern, und im Angriff agierten die Nordhessen sehr diszipliniert. So kam Gelnhausen erst gar nicht in sein gefürchtetes Tempospiel.

Ein Sonderlob verteilte der Baunataler Trainer an Kreisläufer Felix Rehberg, der immer wieder die Lücken fand und insgesamt sechs Treffer beisteuerte. Als größtes Manko bezeichnete Ochmann die fehlende Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Da machte sich auch das Fehlen von Phil Räbiger bemerkbar, der wegen Schulterproblemen noch eine Woche pausieren muss.

Ansonsten sahen 600 Zuschauer in der Gelnhausener Großsporthalle eine Begegnung, in der sich beide Teams nichts schenkten und in der es ständig hin und her ging. Bis zur 46. Minute: Da bauten die Gäste erstmals ihre Führung auf drei Tore aus – Sven Vogel verwandelte zum 21:18 für Baunatal. Aber ausgerechnet danach fehlte der Eintracht die nötige Geduld. „Da wollten wir zu viel und waren zu überhastet. In dieser Phase hätten wir den Sack zumachen müssen“, sagt Ochmann.

Stattdessen schmolz der Vorsprung recht schnell wieder dahin. Und es entwickelte sich eine packende Schlussphase.

Gelnhausen: Reich, Mocken - Schreiber 1, Rudolf 1, Feuring 1, Simic, Kulenovic 4, Bechert 4, Malolepszy 6/2, Botzenhardt 4/1, Marquardt 3, Müller 1 Baunatal: Ziebert, Mügge - Weiß 1, Rehberg 6, Gbur 3, Trogisch, Vogel 6, Willrich, Geßner 3/2, Reinhardt 3, Gabriel 3, Drönner SR: Brandt/Thies - Z.: 600 Siebenmeter: 5/3:3:2 Zeitstrafen: 2:8 Minuten

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