Fußball-Hessenliga: Vellmar weiter ohne Tor – Lohfelden verliert 2:4

3:0: KSV Baunatal gewinnt Derby gegen Vellmar

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Freute sich über den Derbysieg: KSV-Coach Tobias Nebe.

Kassel. Im Derby der Fußball-Hessenliga hat der KSV Baunatal seine Spitzenposition untermauert und im Derby beim OSC Vellmar mit 3:0 (2:0) gewonnen.

Gar doppelt so viele Treffer fielen im Lohfeldener Nordhessenstadion. Am Ende unterlag der gastgebende FSC dem FC Bayern Alzenau 2:4 (0:2).

Im Derby erwischten die Gäste aus Baunatal vor 350 Zuschauern im Stadion am Schwimmbad einen Start nach Maß und gingen nach Toren von Egli Milloshaj (4.) und Vyacheslav Petrukhin (12.) zügig in Führung. Erst kurz vor Schluss sorgte der eingewechselte Tjarde Bandowski (86.) für den 3:0-Endstand. In der Zwischenzeit versuchte das Tabellenschlussicht aus Vellmar immer wieder erfolglos, den Anschlusstreffer zu erzielen, scheiterte dabei vor allem an dem herausragenden Baunataler Torwart Pascal Bielert, der etliche Top-Chanchen von Enes Glogic und Sinan Üstün vereitelte. Weil zudem Vellmars Spitze Marko Utsch hinter den Erwartungen zurückblieb, mussten sich die Gastgeber am Ende in ihr Schicksal fügen.

Auf Seiten der Baunataler hätten gegen eine schwache OSC-Defensive sogar noch mehr Tore fallen können, allerdings scheiterte Nico Schrader gleich mehrfach und auch Malte Grashoff und Changdae Han blieben glücklos. „Insgesamt mussten wir trotz der 2:0-Führung noch etwas zittern“, sagte der zufriedene KSV-Trainer Tobias Nebe. Vellmars Trainer Mario Deppe bedauerte, „dass die Mannschaft ihr Engagement nicht in Ergebnisse umgemünzt hat.“

Beim Heimspiel des FSC Lohfelden war vor allem die zweite Hälfte mitreißend, weil die Platzherren durch Okan Gül (62.) und den eingewechselten Hüseyin Cakmak (65.) zum 2:2 ausglichen. Zuvor hatte Tobias Orth einen Foulelfmeter glänzend pariert (54.). „Der gehaltene Strafstoß hatte für uns Signalwirkung“, erklärte FSC-Coach Otmar Velte später.

Es sah tatsächlich so aus, als sollten die Gastgeber die Partie drehen. Doch dann kassierte Lukas Iksal wegen Reklamierens die Gelb-Rote Karte (67.). In Überzahl entschieden die Alzenauer die Partie zu ihren Gunsten. (sol/bjm)

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