Drittliga-Handballer am Samstag zu Gast beim Longericher SC in Köln

Baunataler wollen neue Akzente setzen

Drei, auf die es ankommt: Baunatals Torwart Marian Mügge (von links), Marvin Gabriel und Fynn Reinhardt.
+
Baunatals Torwart Marian Mügge (von links), Marvin Gabriel und Fynn Reinhardt.

Die Zeit der Experimente ist vorbei. „Wir sind auf einem guten Weg, aber da ist noch Luft nach oben“, sagt Dennis Weinrich, Trainer des GSV Eintracht Baunatal. Am Samstag (19 Uhr, Sporthalle der Carl-von-Ossietzky Gesamtschule) muss seine Mannschaft beim Longericher SC in Köln antreten. In der Tabelle der 3. Handball-Liga rangieren die Gastgeber im Moment auf dem zehnten Platz.

Ist da vielleicht Baunatal der Favorit?

„Keinesfalls. Longerich hat eine Top-Truppe, und die Tabelle bildet nicht den wahren Leistungsstand ab“, versucht Weinrich die Favoritenrolle abzuschütteln. Dabei steht die Eintracht im Moment auf dem fünften Platz und ist damit „voll im Soll“, wie Weinrich sagt.

Mit sechs Punkten aus drei Spielen fühle man sich einfach sehr wohl, man habe das Optimum erreicht und damit einen guten Saisonstart hingelegt, räumt Weinrich ein.

Allerdings sei jetzt auch die Zeit gekommen, neue Akzente zu setzen. Die Zeit der Experimente sei vorbei. Zufrieden ist Weinrich dabei vor allem mit seinem Mittelblock, wo Phil Räbiger und Fynn Reinhard inzwischen bestens harmonieren und die gegnerische Offensive immer wieder ausschalten. Auch Lasse Reinhardt habe in der Vergangenheit mit guter Abwehrarbeit schon das eine oder andere gegnerische Tor verhindert.

Die neuen Akzente und Weiterentwicklungen erhofft sich Weinrich jetzt im Baunataler Tor, wo Marian Mügge eine solide Arbeit abliefert und auch Marcel Lohrbach vor allem im Derby gegen Gensungen/Felsberg schon ein paar gute Auftritte hatte.

„Die Arbeit am Kreis müssen wir auch noch etwas verbessern und vor allem Konstanz reinbringen“, gibt Weinrich die Marschrichtung vor und meint damit in erster Linie die drei Kreisläufer Jan-Erik Kleinschmidt, Leo Helbing und Philipp Hempel, die gegen die robusten und routinierten Kölner wohl wieder ein eher schweres Spiel haben werden.

Ins individuelle Training aber noch nicht ins volle Mannschaftstraining zurückgekehrt sei Felix Geßner, der inzwischen selbst davon ausgeht, dass er wohl noch dieses Jahr wieder im Kader stehen kann.

Bis dahin wollen die Baunataler, die sonst weitestgehend komplett in den Westen reisen werden, allerdings ihr Punktekonto weiter optimieren. „Nach der kurzen Autofahrt nach Gensungen freuen wir uns erstmal wieder auf längere Busfahrt mit der Mannschaft“, sagt Weinrich. (Von Martin Scholz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.