Mit „Abi“ als neuem Chef 

Handball-Oberliga: TSV Vellmar erwartet zum Auftakt die TSG Münster

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Hoffnungsträger: Der Spanier Abraham Rochel Icardo soll beim Handball-Oberligisten TSV Vellmar die Fäden ziehen und die jüngeren Spieler führen.

Vellmar. Mit einem Heimspiel gegen die TSG Münster startet der TSV Vellmar am Sonntag um 18 Uhr in die Saison der Handball-Oberliga der Männer.

„Es kribbelt schon eine ganze Zeit“, sagt Trainer Andreas Paul. „Es wird Zeit, dass es losgeht.“ Die Voraussetzungen für Vellmar sind nicht schlecht. Bis auf den leicht angeschlagenen Robin Kiebach (Knie verdreht) sind alle Spieler topfit. Aber auch Kiebach sollte am Sonntag dabei sein. Die Vorbereitung lief gut, die Mannschaft harmoniert. Trainer Paul hatte nach dem Wegfall von den vier Säulen Gunkel, Steiner, Petrovszki und Körber viel Arbeit, das Spiel mit den neuen Akteuren Marc Imberger, Emil Amneus Kirkemann, Slobodan Vukasin, Finn Wunderlich und Finn Hujer zu gestalten. „Aber wir waren da immer auf einem guten Weg“, sagt Paul.

Gegen die TSG Münster hat der TSV Vellmar noch etwas gutzumachen. Zwar wurde das Hinspiel in Kelkheim mit 37:28 gewonnen, das Heimspiel aber mit 29:33 verloren. Und das in einer Phase, in der der TSV jeden Zähler gegen einen Mitkonkurrenten im Abstieg gebrauchen konnte.

Münster musste sich ebenso wie Vellmar neu aufstellen. Spielmacher Jonas Ulshöfer hat den Verein verlassen, viele neue Spieler kamen. „Unser Augenmerk muss jetzt auf Bastian Schwarz liegen“, sagt Paul. „Der ist brandgefährlich auf der rechten Seite, den müssen wir früh stören.“ Der Linkshänder hatte beim TSG-Sieg in Vellmar zwölf Tore erzielt.

Große Hoffnung setzt Andreas Paul in dieser Saison auf Abraham Rochel Icardo. Der Spanier war in der vergangenen Serie angeschlagen in die Saison gegangen und konnte sein Potenzial nicht komplett abrufen. „Aber diesmal ist Abi fit, er ist jetzt neuer Kapitän und soll Chef auf dem Platz sein“, sagt Paul.

Der Trainer erhofft sich von Rochel Icardo, dass er die Abwehr dirigiert und auch die nötigen Impulse im Angriff setzt. Der Spanier, inzwischen 39 Jahre alt, hat den Vorteil, dass er im Rückraum auf allen Positionen eingesetzt werden kann. Wenn auch seine Vorteile deutlich in der Mitte und auf der linken Seite liegen. „Abraham wird auch für unsere jüngeren Spieler die Richtung vorgeben“, sagt Andreas Paul. „Er ist der geborene Führungsspieler.“

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