Bewegung für Nordhessen: Beim Ferienkurs in Baunatal ist Vielseitigkeit Trumpf

Gut gelaunt beim Ferienprogramm: Teilnehmerin Ute Schauenburg und Studio-Leiter Christoph Klein haben bald Halbzeit im Fitnesskurs der KSV-Sportwelt in Baunatal. Foto:  Schachtschneider

Baunatal. Bald ist Halbzeit im Fitnesskurs der KSV-Sportwelt in Baunatal. Drei Wochen haben die Teilnehmer des Ferienprogramms, das zur HNA-Aktion Bewegung für Nordhessen gehört, fast geschafft.

Eines lässt sich jetzt schon sagen: Die Aktion ist alles, nur nicht langweilig. „Wir setzen auf Vielseitigkeit“, erklärt Christoph Klein, der Leiter des Fitnessstudios.

Das kommt bei den Hobbysportlern prima an: „Jede Woche etwas anderes. Das hat mich an diesem Kurs gereizt“, sagt Ute Schauenburg. Die 39-Jährige aus Holzhausen gesteht, dass die erste Einheit „ganz schön anstrengend“ war. Da ging es in den Baunataler Stadtpark – Ausdauer- und Kräftigungsübungen standen an. Die seien sehr effektiv gewesen, sagt die Läuferin des TSV Niederelsungen. Und zwar so effektiv, dass aus ihrem ursprünglichen Plan, die Einheit ein zweites Mal zu absolvieren, nichts wurde. Warum? Muskelkater natürlich! Trotzdem habe das Training irre Spaß gemacht, versichert Schauenburg.

Eine Sache gefällt ihr besonders: „Viele Übungen können wir zu Hause einfach nachmachen.“ Liegestütz und Kniebeuge zum Beispiel. Darauf zielt der Kurs nämlich auch ab. „Wir bieten ein funktionelles Training an“, sagt Christoph Klein.

Übungen aus dem Alltag

Soll heißen: Es geht um Alltagsbelastungen, es wird viel mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet, „die Teilnehmer sollen ihren Körper kennenlernen“, erklärt der Trainer. Das passiert dann auch mal bei Krabbelübungen über 3 x 30 Meter.

Neben den konditionellen Bausteinen Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit legt der Sportwissenschaftler zudem Wert auf die Schulung der Koordination. Außerdem geht es Klein um eine saubere Technik und eine ökonomische Bewegungsausführung. Dabei wiederholen sich viele Grundelemente. Die werden in Sachen Intensität, Umfang und Ausführung variiert. Klein erklärt: „So kann eine einfache Kniebeuge – je nach Ausführung – als Beweglichkeitsübung für die Hüfte, zur Kräftigung der Oberschenkel oder als Herz-Kreislauf-Training dienen.“

Zur Abwechslung im Ferienprogramm der KSV-Sportwelt gehörten auch die Übungen mit der Blackroll, einer Art Massagerolle. Diese Einheiten waren Teil der zweiten Woche.

„Ich habe das zum ersten Mal gemacht und war total überrascht“, sagt Ute Schauenburg. Nach einer Radtour sei ihre Muskulatur verhärtet gewesen. Dank der Blackroll hätten sich die Verspannungen gelöst, der Muskelkater war weg. Der Trainer erklärt: „Blackroll ist im Grunde eine Selbstmassage. Die Beweglichkeit wird gefördert und Knötchen lösen sich.“ Den Teilnehmern wie Ute Schauenburg haben die Übungen jedenfalls gutgetan.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.