Drittligist Eintracht Baunatal empfängt am Samstag Cloppenburg

Eintracht Baunatal Favorit gegen Cloppenburg

Baunatals Torwart Patrick Ziebert freut sich am vergangenen Samstag über den Derbysieg gegen die ESG Gensungen/Felsberg.
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So soll es wieder sein: Baunatals Torwart Patrick Ziebert freut sich am vergangenen Samstag über den Derbysieg gegen die ESG Gensungen/Felsberg.

Die lokale Sportlandschaft ist arg ausgedünnt, aber die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal sind an diesem Samstag doch noch einmal im Einsatz.

Baunatal - Um 17.30 Uhr beginnt in der Baunataler Rundsporthalle das Spiel gegen den TV Cloppenburg. Zuschauer sind nicht zugelassen. Die Gastgeber gehen als Tabellenführer mit 8:0 Punkten in die Partie gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen und sind auch entsprechend eingestellt.

„Die zwei Punkte wollen wir auch alle Fälle in Baunatal behalten. Das keine Zuschauer dabei sein können, um uns als Tabellenführer zu unterstützen, ist schon schade“, sagt Torwart Patrick Ziebert, der seit Beginn der Serie immer wieder mit starken Paraden beeindruckte.

Fynn Reinhardt verletzt

Natürlich sei man gegen den Aufsteiger erneut in der Favoritenrolle, ergänzt Eintracht-Trainer Dennis Weinrich. Bedauerlich sei natürlich die Verletzung von Fynn Reinhardt im Derby gegen Gensungen/Felsberg am vergangenen Wochenende. Ein ärgerlicher Rückschlag, aber auch das hätte schlimmer kommen können.

„Die gebrochene Elle ist nur geschient, und mit etwas Glück steht uns Fynn in fünf bis sechs Wochen wieder zur Verfügung“, sagt Weinrich. Bis dahin soll neben Philipp Hempel und Phil Räbiger Lasse Reinhardt im Mittelblock mehr Einsatzzeiten bekommen, plant Weinrich für die nächsten Wochen.

Corona-Schnelltests eventuell erforderiich

Ob es allerdings überhaupt dazu kommt, wird sich voraussichtlich in der kommenden Woche herausstellen, wenn der Deutsche Handballbund über das weitere Vorgehen in Sachen 3. Liga entscheidet. Geklärt war an diesem Wochenende nämlich noch nicht endgültig, ob die deutschen Drittliga-Teams im Handball zu den Profis oder zu den Amateuren zählen. Im Falle einer Fortsetzung des Spielbetriebs, wie das bei den Profis der Fall ist, müsste dann allerdings auch die Finanzierung der Schiedsrichter und eventueller Corona-Schnelltests geklärt werden.

Kosten von rund 20 000 Euro bis Saisonende müssten dann nach Dennis Weinrichs Rechnung gestemmt werden. Der Verein allein könne das nicht leisten. Jetzt wolle man sich allerdings mit einem Sieg die mögliche Spielpause versüßen, zumal der Kader bis auf Fynn Reinhardt komplett sei.

„Mit unserer bisher abgerufenen Leistung sollten wir eigentlich gewinnen“, ist auch Kapitän Marvin Gabriel positiv eingestellt. Danach werde man sehen, wie es weitergehe. „Wenn wir erst im Dezember weiterspielen, wird der DHB sicherlich auch über eine Verkürzung der Serie nachdenken müssen.“

. Das Spiel kann man im Internet als Livestream für 4,50 Euro auf sportdeutschland.tv, handball-deutschland.tv oder dhb.de/livestream sehen

Von Martin Scholz

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