Vor Ort beim American Sports Day auf den Giesewiesen in Kassel – Vereine stellen sich vor

Mehr als Baseball und Burger

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Sie präsentieren ihren Sport: Beim American Sports Day sind (von links) Leon Menne (Eishockey), Carsten Buhay (Baseball), Janine Kirschstein (Lacrosse), Carla Risar (Frisbee), Elric Bade (Football) und Tim Mol (Basketball) dabei. 

Kassel. Schon von Weitem tönt lautes Rufen und Lachen von den Giesewiesen am Auestadion. Kinder laufen hin und her, Ausrüstungsgegenstände verschiedener Sportarten liegen auf dem Rasen verstreut. Wir waren vor Ort beim zweiten American Sports Day in Kassel.

Kinder erklären den Sport

Hannah Lipphardt (14) und Lea Poetsch (14) spielen seit knapp vier Wochen Lacrosse. Die Fachbegriffe rund um den Sport, der vielen aus den American-Pie-Filmen bekannt ist, kommen ihnen dennoch schon flüssig über die Lippen. Hannah erklärt ihrer Zwillingsschwester Marie die richtige Haltung des Sticks. Auch Freundin Sarah Al-Dalqamouni (13) hört gespannt zu. „Es gibt Unterschiede beim Fangen und Werfen“, sagt Hannah und führt die Hand der Schwester. Dann stellen sich die Mädchen gegenüber und machen erste Wurf-Versuche. „Macht Spaß, das mal auszuprobieren“, lacht Marie, die heute gekommen ist, um zu sehen, was ihre Schwester neuerdings so treibt.

Nebenan zeigen Kinder der Eishockeyjugend Kassel (EJK) an vier Stationen die Grundlagen ihres Sports. Stocktechnik, Lauf- und Springübungen und eine Showspielanlage hat der Verein vorbereitet. „Ein paar Mutige haben schon mitgemacht heute“, freut sich Cheftrainer Milan Mokros, der alles organisiert hat. Die Kinder erklären eifrig und nutzen den Tag auch als zusätzliche Trainingseinheit für die neue Saison.

Familien probieren sich aus

Familie Scheindl ist aus Ahnatal gekommen, um sich über die amerikanischen Sportarten zu informieren. Neben Lacrosse und Eishockey werden heute Basketball, Ultimate Frisbee, American Football und Baseball vorgestellt. „Wir haben in der Zeitung davon gelesen und wollen uns einen netten Nachmittag machen“, sagt Mutter Lisa Cantatore-Scheindl. Tristian (8), der sonst Fußball spielt, und seine Schwester Alisa (6), eigentlich Handballerin, erzählen begeistert vom Frisbee spielen. „Das war richtig cool und die haben uns das gut erklärt“, sind sie sich einig. Gut möglich, dass sie demnächst mal beim Training vorbeischauen werden.

Cheeseburger läuft gut

Zum American Sports Day gehört auch das passende Essen. Bevor die Scheindls zum Basketball-Feld marschieren, stärken sie sich mit Ham- und Cheeseburgern, für die Kinder gibt es Pommes. „Der Cheeseburger läuft heute am Besten“, verraten die Caterer. „Viele haben unser Angebot fürs Mittagessen genutzt.“

Resonanz gesteigert

Alle, die schon im vergangenen Jahr auf den Waldauer Wiesen dabei waren, sind sich einig: „Die Resonanz ist diesmal größer.“ Ilse Kühn vom ACT Kassel spekuliert, dass es am neuen Standort auf den Giesewiesen liegt. „Die sind bekannter und liegen zentraler.“

Am Morgen habe man noch Bedenken wegen des Wetters gehabt, doch spätestens als zum Mittag die Sonne schien, hätten sich viele Familien aufgemacht, um die Angebote zu nutzen. „Wir hatten durchgängig zwei Basketball-Teams auf dem Feld, viele Gäste haben einfach mitgespielt“, sagt Kühn. Schön sei auch der Austausch zwischen den Vereinen. „Schon im Vorfeld haben wir bei der Organisation gut zusammengearbeitet. Wir sind zusammengewachsen und jetzt auch online vernetzt.“

Von Carina Wagener

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