Drittliga-Handballer zu Gast bei Sauerland Wölfen

Eintracht Baunatal will an letzten Sieg anknüpfen

Durchsetzungsstark: Baunatals Felix Geßner (rechts) im Spiel gegen Leichlingen. Links Marvin Gabriel.
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Baunatals Felix Geßner (rechts) im Spiel gegen Leichlingen. Links Marvin Gabriel.

Es läuft für die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal. Nach dem Heimsieg gegen Leichlingen steht am Samstag das nächste Spiel bei den SG Menden Sauerland Wölfen an. Die Begegnung in der Sporthalle Bieberberg wird um 19 Uhr angepfiffen. Vorab die wichtigsten Fakten.

Die Lage in der Liga

Laut Spielplan müssen die Eintracht-Handballer noch vier Spiele bis zum 12. Dezember absolvieren. Das erklärte Ziel ist das Erreichen des sechsten Platzes bis zum Ende der regulären Saison Mitte März. Baunatal belegt aktuell den fünften Platz in der Staffel D – eine von sieben Staffeln. Um den Klassenverbleib kämpfen die Teams auf den Plätzen sieben bis 11 oder 12 jeder Staffel. Die letzten Liga-Spiele sind bisher für das erste Juni-Wochenende 2022 geplant. Dazu zählt auch die Aufstiegsrunde, die aktuell nicht im Fokus der Eintracht liegt. Erklärtes Ziel ist der Verbleib in der Liga ohne das Zittern in der Abstiegsrunde. Aus statistischer Sicht hat sich Eintracht bisher sehr ordentlich geschlagen und belegt nach zehn Spielen mit 298 Toren den vierten Platz in der Staffel D, was die erzielten Tore anbelangt. Zum Vergleich: Die Sauerland Wölfe rangieren mit 260 Toren auf dem zwölften und letzen Platz in der Tor-Statistik.

Die Lage der Eintracht

Bei den Baunatalern war der Einsatz von Felix Geßner noch nicht sicher. Der 30-Jährige hatte sich beim Spiel gegen Leichlingen eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen. Philipp Hempel laboriert noch an seinem Muskelfaserriss, aber dafür stehen Tom Kurtz sowie alle drei Torhüter wieder zur Verfügung.

„Wir wollen auf alle Fälle an den letzten Sieg anknüpfen, aber ich kenne die Sauerland Wölfe bis auf einige Videos nicht“, sagt Eintracht-Trainer Dennis Weinrich, der wieder auf seine stabile und variable Abwehr setzt: „Das muss stimmen, dann können wir auch unsere Tempogegenstoß-Tore erzielen.“

Die Lage beim Gegner

Die Sauerland Wölfe rangieren aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz, haben allerdings mit Tim Brand den viertgefährlichsten Torjäger der Liga mit bisher 60 Toren aus neun Spielen. Aber: Trotz dieser starken Ausbeute sind die Wölfe ihrem Publikum noch den ersten Heimsieg schuldig. Vielfach Schuld an Niederlagen war bei den Schützlingen von Trainer Ingo Stary ein Schwächeln auf der Zielgeraden.

„Auf ihrer Homepage schreiben sie über uns, was seit Wochen die meisten Mannschaften schreiben“, sagt Eintracht-Trainer Dennis Weinrich. So wird vor der aktuellen Formstärke von Rechtsaußen Benjamin Fitozovic und den Tempogegenstößen von Felix Geßner sowie vor den Brüdern Fynn und Lasse Reinhardt als Rückraumschützen gewarnt. Dass es darauf ankommt, dürften die Baunataler allerdings selbst wissen. (Martin Scholz)

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