Veranstaltung vom 6. bis 9. Juli 2017

Spangenberger Reitturnier mit Ex-Weltmeistern, Wulschner und den Beerbaums

Im Anflug auf Spangenberg: Holger Wulschner aus Groß Viegeln an der Ostsee, hier mit Catch Me bei seinem Triumph beim Wiesbadener Pfiungstturnier. Archivfoto:  dpa

Spangenberg. Es sind nur noch zwei Wochen, dann wird das nordhessische Spangenberg wieder zum Treffpunkt für Springreiter und die Freunde des Turniersports.

Nach einem Jahr Pause geht es vom 6. bis 9. Juli zum 26. Male um den Großen Preis der Liebenbach-Stadt. Und das auf hohem Niveau, denn der Klassiker ist erneut als Drei-Sterne-CSI ausgeschrieben. Rund 500.000 Euro beträgt der Etat, allein im Hauptspringen am Sonntag werden 80.000 Euro ausgeschüttet.

Preisgeld-Summen, die traditionell auch einige Stars der Szene anlocken - neben den traditionell vorzüglichen Bedingungen für Ross und Reiter am Fuße des Schlossbergs und gleich vier Prüfungen, in denen Weltcup-Punkte vergeben werden. „Die Resonanz ist prima, wir werden wieder erstklassigen Sport bieten“, erklärte Turnierchef Thomas Pfanzelt nach dem Ablauf der ersten Meldefrist. Schon jetzt liegen dem Vorsitzenden des Reit- und Fahrvereins Zusagen von Aktiven aus elf Nationen vor, ingesamt werde Platz für maximal 300 Pferde hergerichtet.

Angeführt wird die Liste der starken Ausländer derzeit von zwei einstigen Weltmeistern: Albert Zoer aus den Niederlanden (Team 2006) und Dermott Lennon aus Irland (Einzel 2008), der kürzlich Dritter war beim Weltcup in London.

Drei Ex-Sieger dabei 

Auch aus dem deutschen Lager haben einige Hochkaräter gemeldet. Mit Janne-Friederike Meyer (2005 und 2015), Lars Nieberg (2003) - diesmal mit Sohn Gerritt - und Mario Stevens (2013) gleich drei Rotröcke, die schon einmal den Großen Preis in Spangenberg erobert haben. Hinzu kommt Felix Haßmann, der aktuelle Gewinner der Goldenen Peitsche in Nörten-Hardenberg und des Preises von Hessen in Wiesbaden. Holger Wulschner war der Beste beim Großen Preis in der hessischen Landeshauptstadt und in Redefin sowie Mitglied des Nationenpreis-Siegerteams in Lummen. Aus dem deutschen A-Kader wird Patrick Stühlmeyer dabei sein - und gestern hat kurzfristig auch noch Publikumsliebling Meredith Michaels-Beerbaum zugesagt.

Besonders im Fokus stehen dürfte diesmal aber ihr Mann: Markus Beerbaum, inzwischen 46, ist mit überzeugenden Auftritten auf die Turnierplätze zurückgekehrt. Nach vielen Erfolgen als Trainer macht er nun auch als Reiter wieder von sich reden. Im Sattel des früher von seiner Frau gerittenen Oldenburger Wallachs Comanche belegte er in Hagen den dritten Rang, auch beim Höhepunkt in Mannheim musste er mit Comanche im Stechen nur Christian Ahlmann und dem Ägypter Karim Elzoghby den Vortritt lassen.

„Wir haben auf die Wünscher der Reiter reagiert, die für den Nachwuchs höhere Anforderungen möchten, und die Youngsters Tour nun für sechs- und siebenjährige Pferde ausgeschrieben statt für sieben- und achtjährige“, erläutert Pfanzelt eine Konsequenz auch aus intensiven Beratungen mit Meyer und Beerbaum. „Bei ihnen haben wir uns Rat geholt, was wir besser machen können als früher.“ Noch besser. Damit es wieder ein Turnier-Fest geben wird.

Hintergrund: Karten für das Spangenberger Reitturnier

Eintrittskarten für das internationale Spangenberger Reitturnier gibt es vorab im Internet auf www.csi-spangenberg.de und über die Stadt- und Touristinformation Spangenberg, Rathausstraße 7, 34286 Spangenberg, Tel.: 05663 - 50 90 40, Fax: 05663 - 509 043, E-Mail: service-center@spangenberg.de

Am Donnerstag und Freitag haben die Zuschauer dank der Sponsoren freien Eintritt.

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