Derby in der Landesliga

Bettenhausen gewinnt das Derby gegen Fuldatal/Wolfsanger

Der Trainer und sein Matchwinner: Bettenhausens Pascal Zügler (rechts) spornt Torwart Björn Frey an. 
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Der Trainer und sein Matchwinner: Bettenhausens Pascal Zügler (rechts) spornt Torwart Björn Frey an. 

Der Sieg war knapp, aber nicht unverdient. Mit 30:28 (16:15) gewann der VfB Viktoria Bettenhausen das Derby der Handball-Landesliga der Männer gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger.

Der Sieg war knapp, aber nicht unverdient. Mit 30:28 (16:15) gewann der VfB Viktoria Bettenhausen das Derby der Handball-Landesliga der Männer gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger. Die Bettenhäuser kletterten dank dieses Erfolges auf Rang zehn, die Fuldataler rutschten durch die Siege der MSG Körle/Guxhagen und der TG Rotenburg auf Rang vier ab.

Das Spiel

Es war eine Partie auf Augenhöhe. Die Gastgeber konnten sich in der Olebachhalle nur in der Anfangsphase und zu Beginn der zweiten Halbzeit mit drei Toren absetzten, ansonsten war es immer knapp. Eine Führung für die Gäste gab es aber zu keiner Zeit. Die Gastgeber erwiesen sich unter dem Strich als die Mannschaft, die sich weniger Fehler leistete.

Die Schlussphase

Die Gastgeber führten 99 Sekunden vor Spielende mit 28:26, 21 Sekunden später nur noch mit 28:27. 51 Sekunden vor Schluss steht es 29:27, 13 Sekunden später 29:28. Dann nahm der VfB seine dritte Auszeit (59:38). 14 Sekunden vor Spielende setzt sich Youngster Michael Schuldes bei Mann-gegen-Mann-Deckung der Fuldataler durch und klopft mit dem 30:28 den Sieg fest.

Der Matchwinner

Auf die Schulter klopfen durften die Bettenhäuser nach dem Spiel ihrem Torwart Björn Frey. Der hielt seine Mannschaft in den Phasen, in denen die Partie hätte kippen können, mit tollen Paraden im Spiel. „Ohne meine Abwehr hätte ich das aber nicht geschafft“, gibt der Bettenhäuser Zerberus Lob weiter. Beim gehaltenen Siebenmeter von Adrian Rudolph (50.) beim Stande von 23:21 war es „wohl ein Reflex, dass ich da dran war.“ Sein Mitstreiter im Tor, Marcell Botthof, saß derweil verletzt auf der Tribüne.

Die Trainer

„Wir haben heute das gezeigt, was wir leisten können“, sagt Pascal Zügler, der VfB-Trainer. „Wir waren heute die Mannschaft mit mehr Willen.“ Natürlich lobte Zügler die Glanzleistung seines Torhüters. „Wir haben in den entscheidenden Phasen zu viele technische Fehler gemacht“, befand HSG-Coach Frank Janotta.

Der Besuch

Eine der ersten Gratulantinnen bei Trainer Pascal Zügler war übrigens die frühere Spitzenschwimmerin Annika Mehlhorn. Sie und ihr Lebensgefährte sind mit der Familie Zügler befreundet.

VfB: Frey; Sellemann, Suton 7/4, I. Schuldes, Gladis, Botte 6, Heckmann 1, Frank, Schlosser 5, Gribner 3, M. Schuldes 5, Vaupel 3

HSG: Huth, Schäfer; Pietz 2, Krätzig, Witzel 4, Simon 3, T. Welch 1, F. Welch 2, Scholz 2, Grebe 4, Barth 4, Gericke 1, Rudolph 4/3, Helbing 1

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