Bundesligist HSG Bad Wildungen hat sich auf der rechten Seite verstärkt

Bissig in die neue Saison

Vipers mit neuem Biss: Trainerin Tessa Bremmer (Mitte) zusammen mit den beiden Neuzugängen Anouk Nieuwenweg (links) und Cristina Mihai. Foto: Kaliske

Bad Wildungen. Mit einem Auswärtsspiel am Samstag bei Aufsteiger Rosengarten-Buchholz beginnt für die HSG Bad Wildungen die nächste Saison in der Handball-Bundesliga der Frauen. Dabei zählt für die Vipers erneut nur der Klassenerhalt.

Die Neuzugänge

In der Breite hat der Kader durch die Zugänge von Cristina Mihai (Kirchhof) und Anouk Nieuwenweg (Emmen/Niederlande) an Qualität gewonnen. Beide können im rechten Rückraum eingesetzt werden, eine Position, auf der in den vergangenen beiden Jahren immer wieder improvisiert werden musste. Nun hat Trainerin Tessa Bremmer zwei Spielerinnen zur Auswahl. „Beide ergänzen sich richtig gut. Anouk ist jung, wild und extrem fit, ein Riesentalent. Cristina ist ein bisschen älter und hat viel Erfahrung, mit der sie uns auf jeden Fall weiterhelfen kann.“

Die Mannschaft

Alle Stammspielerinnen konnten gehalten werden, damit hat die HSG erneut den Vorteil, mit einer weitgehend eingespielten Mannschaft ins Rennen zu gehen. Insgesamt hat Bremmer deutlich mehr Möglichkeiten – in der vergangenen Saison war die Startformation der Vipers fast immer schon im Vorfeld klar. Im linken Rückraum setzt die HSG erneut auf die Treffsicherheit von Torschützenkönigin Laura Vasilescu, Sarah van Gulik ist als Spielmacherin gesetzt, wobei sich auch Jana Pollmer in Position gebracht hat. Mächtig Konkurrenz gibt es auf Linksaußen, wo Johanna Stockschläder und Miranda Schmidt-Robben um einen Stammplatz kämpfen.

Die Gegner

Einige Teams haben mächtig aufgerüstet. Allen voran Bietigheim, dass sich neun namhafte Neuzugänge angelte und in die Spitzengruppe will. Dort werden erneut der Thüringer HC, Buxtehude und auch Leipzig erwartet, dahinter Oldenburg, Leverkusen oder der verstärkte Aufsteiger Dortmund. Bad Wildungen dürfte mit Blomberg-Lippe, Berlin, Göppingen, Celle und Rosengarten-Buchholz um den Klassenerhalt spielen.

Die Ziele

Natürlich zählt bei den Vipers auch in diesem Jahr wieder nur der Klassenerhalt. Vergangene Saison überraschten die Vipers mit Rang zehn, Bremmer weiß, dass das zweite Jahr in der ersten Liga „schwieriger werden wird. Wir haben letzte Saison viele Mannschaften überrascht. Das wird diese Saison sicher anders sein, da sich die Teams aus der unteren Tabellenhälfte fast alle gut verstärkt haben. Unser Überraschungseffekt ist zwar weg, aber ganz unrealistisch wäre ein zehnter Platz auch nicht.“

Von Jürgen Heide und Thorsten Spohr

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