Handball-Oberliga: TSV unterliegt Aufsteiger der SG Rot-Weiß Babenhausen 35:36

Bittere Niederlage für Vellmar

Wurfstark: Abraham Rochel Icardo verwandelte acht Siebenmeter. Foto: Schachtschneider

Vellmar. Das war bitter für den TSV Vellmar. Der musste in der Handball-Oberliga der Männer eine 35:36 (21:15)-Niederlage gegen den Aufsteiger SG Rot-Weiß Babenhausen quittieren. Und das, obwohl man zur Pause noch klar in Führung gelegen hatte.

„Unsere Abwehr war zu passiv, wir haben gegen den Angriff der Babenhäuser keine richtige Lösung gefunden“, sagte TSV-Trainer Andreas Paul nach dem Spiel. Der eigene Angriff habe in der zweiten Halbzeit zu oft Eins-gegen-Eins-Situationen gesucht und sich dabei nicht durchgesetzt.

So ist es auch zu erklären, dass der TSV Vellmar in den ersten zehn Minuten nach der Pause auf die Verliererstraße geriet. Die Hallenuhr zeigte 34:01 Minuten an, als Kevin Trogisch das 23:17 gelang. Dann traf erst siebeneinhalb Minuten später Robin Kiebach zum 24:23 für Vellmar. So ist wohl kaum ein Oberligaspiel zu gewinnen. In der Zeitspanne hatten die Gäste aus Südhessen nämlich sechs Treffer erzielt.

In der Folgezeit blieben die beiden Kontrahenten auf Augenhöhe, keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen.

Und es blieb bis in die Schlusssekunden knapp. Über 30:31 (51.), 31:31 (53.) und 32:32 (54.) stand es 34:35 (59.). Dann vergab der TSV Vellmar einen Siebenmeter, da Abonnementsschütze Abraham Rochel Icardo mit einer Zweiminuten-Strafe auf der Bank saß. Im Gegenzug erhöhte Babenhausen auf 36:34. Zwar verkürzte Kevin Trogisch nach auf 35:36, doch der Ausgleich konnte in den letzten 18 Sekunden nicht mehr gelingen.

Dem TSV Vellmar war genau das, was man sich im Vorfeld vorgenommen hatte, nicht gelungen. Den Angriff der Gäste frühzeitig zu stören oder zu stoppen. Babenhausen kam immer wieder aus der Distanz zu Treffern und die beiden TSV-Torhüter hatten diesmal nur einen „normalen“ Tag erwischt. Auch so etwas muss man ihnen zugestehen. Dazu waren sie von der Abwehr oft im Stich gelassen. Im Angriff fand Vellmar immer nur ansatzweise eine Lösung für die kurze Deckung für Kevin Trogisch.

TSV: Gumula (1.-20., 41.-60.), Becker (21.-40.); Kirkemann, Vukasin 1, Rochel Icardo 10/8, Muth 2, Hujer 3, Brückmann, Stumbaum 6, Trogisch 8, Botte, Kiebach 4, Imberger 1

Von Peter Fritschler

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