Auffälligkeiten zum Regionalliga-Start: Mannheim trifft schnell, Mink verliert

Ein Blitzstart und viel Brisanz

Niederlage mit Steinbach: Matthias Mink. Foto:  Hedler/nh

Kassel. Der KSV Hessen hat zum Auftakt der neuen Saison mit 2:1 in Pirmasens gewonnen, aber auch sonst ist in der Fußball-Regionalliga Südwest einiges passiert. Wir fassen die Auffälligkeiten zusammen:

1.Sehr stark: Hoffenheim und ein hoher Auftaktsieg? Da war doch was. In der vergangenen Saison startete die Reserve aus dem Kraichgau mit 6:1 gegen Saar Saarbrücken und war erster Tabellenführer. Am Wochenende reichte es immerhin zu einem 4:1-Erfolg im Duell der zweiten Mannschaften gegen den VfB Stuttgart – und wieder stand am Ende Platz eins in der Tabelle. Baris Atik schnürte übrigens einen Doppelpack.

2.Sehr schnell: Einen regelrechten Blitzstart legte Meister Waldhof Mannheim hin. Drei Tore in den ersten zehn Minuten von Sebastian Gärtner (1.), Marcel Seegert (3.) und Nicolas Hebisch (10.) überraschten den Drittliga-Absteiger Stuttgarter Kickers. Doch der zeigte Moral und kam nach zwei Treffern von Mijo Tunjic (53.) und Maurizio Scioscia (70.) noch einmal heran. Zu mehr reichte es aber nicht.

Zwei Tore in Unterzahl für Offenbach: Dren Hodja. Foto:  dpa

3.Sehr turbulent: War es im Spiel zwischen Worms und Offenbach. Erst sah Kickers-Spieler Benjamin Kirchhoff bereits in der zwölften Minute wegen einer Notbremse Rot, dann brachte sein Teamkollege Dren Hodja die Gäste sogar in Unterzahl mit 2:0 in Führung (18., 54.). Innerhalb von drei Minuten schaffte die Wormatia dann durch Arif Güclü (69.) und Alan Stulin (72.) den Ausgleich. Den verteidigte Offenbach in der Schlussphase dann zu neunt, weil Maik Vetter wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen hatte.

4.Sehr genügsam: Waren die Topteams aus Elversberg und Saarbrücken. Ihnen reichten jeweils 1:0-Erfolge für drei Punkte. Bei Elversberg traf gleich der frisch verpflichtete ehemalige Bundesliga-Stürmer Edmond Kapllani, bei Saarbrücken versüßte Patrick Schmidt den Einstand des neuen Trainers Dirk Lottner.

5.Sehr enttäuscht: War in jedem Fall Matthias Mink. Der Ex-Trainer des KSV Hessen ist mit dem TSV Steinbach als Geheimfavorit in die Saison gestartet, bekam aber gleich mal einen Dämpfer. Bei Aufsteiger Watzenborn-Steinberg setzte es eine deutliche 0:3-Pleite.

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