Kasseler Bundesligist peilt nach enttäuschender Saison seinen siebten Meistertitel an

Bowler greifen wieder an

Motiviertes Team: Die Finale-Bowler (von links) Coach Peter Leister, Richard Teece, Pascal Winternheimer, David Canady, Dirk Völkel, Oliver Morig, Bodo Konieczny und der Vorsitzende Jürgen Hanke wollen sich den DM-Titel zurückholen. Foto: sn

Kassel. Die Erfolgsgeschichte der Bundesliga-Bowler von Finale Kassel ist vergangene Saison unterbrochen worden. Fünfmal in Folge hatten sie zuvor den Deutschen Meistertitel der Klubmannschaften gewonnen, in der letzten Spielzeit reichte es „nur“ zu Platz drei. Jetzt will Finale aber wieder angreifen. Die Kasseler streben ihren insgesamt siebten Titelgewinn an.

Der Neuzugang

Große Hoffnungen setzen die Verantwortlichen um Bundesligacoach Peter Leister und dem Vorsitzenden Jürgen Hanke auf Neuzugang Tobias Börding. Der 25-jährige deutsche Nationalspieler wurde dreimal hintereinander zum „Bowler des Jahres“ in Deutschland gewählt und kam vom Bundesligaabsteiger Ratisbona Regensburg an die Fulda.

Bei den Worldgames in Polen gewann Börding in diesem Jahr im Einzel die Bronzemedaille. In seiner Vita sind 33 perfekte Bowlingspiele (300 Pins) verzeichnet. Aber in seiner imponierenden nationalen Titelsammlung fehlt noch der eines Deutschen Meisters für Klubmannschaften. Mit Finale Kassel glaubt Börding seine Titelsammlung vervollständigen zu können.

Das Team

Auch das weitere Team ist hochkarätig besetzt. Allen voran steht der amtierende Europa- und Weltmeister im Einzel Jesper Agerbo (37 Jahre, dänischer Nationalspieler). Zur Mannschaft zählen auch David Canady (33, deutscher Nationalspieler) Bodo Konieczny (42 Jahre, deutscher Nationalspieler), Oliver Morig (37, deutscher Nationalspieler), Richard Teece (27 Jahre, englischer Nationalspieler), Dirk Völkel (33, deutscher Nationalspieler) und Pascal Winternheimer (29, deutscher Nationalspieler). Börding, Morig und Winternheimer wurden vom Bundestrainer Peter Lorenz für die WM im Dezember in Las Vegas nominiert.

Die Spieltage

Sechs Spieltage gibt es für die Kasseler – allesamt auswärts. Den Auftakt macht an diesem Wochenende der Wettbewerb in Wildau. Danach folgen Dinslaken (14./15. Oktober), Ludwigshafen (11./12. November), Ingelheim (20./21. Januar), Henstedt-Ulzburg (3./4. Februar) und Berlin (24./25. Februar).

Die Konkurrenten

Der Titelgewinn wird sicherlich kein Selbstläufer. Die schärfsten Konkurrenten sind der alte Dauerrivale Chemie Premnitz und Meister Easy Berlin. (sn)

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