„Der Start bleibt schwierig“

Coronaprobleme bei Hessens Handballern, Volleyballern und Tischtennisspielern

Leere Ränge: Die Hallensportarten haben es zurzeit besonders schwer.
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Leere Ränge: Die Hallensportarten haben es zurzeit besonders schwer.

Fast kein Tag ohne Absage: Coronabedingt ist ein geregelter Saisonbetrieb in verschiedenen Sportarten kaum möglich. Davon betroffen sind in Hessen die Handballer ebenso wie die Volleyballer und Tischtennisspieler.

Kassel – Fast kein Tag ohne Absage: Coronabedingt ist ein geregelter Saisonbetrieb in verschiedenen Sportarten kaum möglich. Davon betroffen sind in Hessen die Handballer ebenso wie die Volleyballer und Tischtennisspieler. Es ist auch zu befürchten, dass das Nordhessenderby am Samstag zwischen der ESG Gensungen/Felsberg und Eintracht Baunatal ohne Publikum ausgetragen werden muss.

Handball: In der hessischen Männer-Oberliga hätte es am vergangenen Wochenende mit dem ersten Spieltag losgehen sollen. Letztlich fand aber keine einzige Partie statt. „Der Start bleibt schwierig“, räumt Manfred Leber (Dreieich), der zuständige Klassenleiter ein. Für das kommende Wochenende ist jetzt lediglich eine Partie noch nicht abgesetzt: Kleenheim/Langgöns gegen Pohlheim.

„Wir hoffen, dass wir eine Halbserie hinbekommen. Eine ganze Runde erscheint schon jetzt unmöglich“, erklärt Leber. Klar, wenn zumindest die Hälfte absolviert werden kann, dann hätten die Verantwortlichen eine Grundlage für eine Saisonwertung.

Volleyball: Die hessischen Volleyballer müssen eine Zwangspause einlegen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation entschied sich der Verband dazu, den Spielbetrieb für alle Ligen in Hessen – von der Oberliga abwärts – bis zum 22. November ruhen zu lassen.

„Einige Landkreise und Städte weisen bereits einen kumulierten Inzidenzwert von mehr als 75 auf und haben damit die vom Hessischen Volleyballverband (HVV) gesetzte Grenzmarke für die Teilnahme am Spielbetrieb überschritten“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Zuletzt hätten mehrere Vereine ihre Bedenken geäußert, in dieser Situation zu spielen. Die Pause gelte auch für den Jugendbereich.

„Wir alle hoffen, dass sich die Situation in den kommenden vier Wochen wieder entspannen wird und der Spielbetrieb dann wieder aufgenommen werden kann. Dies kann jedoch erst Mitte November beurteilt werden“, teilt der Verband zudem mit. Offen ist, ob die Saison bei einer Fortsetzung verkürzt wird – oder verlängert, um die ausgefallenen Spiele nachzuholen.

Tischtennis: Auch der Hessische Tischtennis-Verband (HTTV) teilte mit, dass ihn zuletzt vermehrt Fragen und Bedenken von Vereinen aufgrund der steigenden Infektionszahlen erreichten. Daher beschloss das Präsidium folgendes: „Vereine, die in der jetzigen Situation nicht spielen wollen, können kurzfristig, kostenfrei und unkompliziert (ohne Zustimmung des Gegners) eine Spielabsetzung beantragen.“ Diese Regelung gelte vorerst bis zum 8. November. Die Vereine dürfen den Antrag auf Verlegung frühestens sieben Tage und spätestens 48 Stunden vor der Partie beim Spielleiter stellen. (Björn Mahr und Manuel Kopp)

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