Interview: Tobias Nebe und Mario Deppe zum Hessenligastart am heutigen Abend

„Derby kommt immer gut“

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Gute Nachbarschaft: Die Trainer Tobias Nebe vom KSV Baunatal (links) und sein Vellmarer Amtskollege Mario Deppe beim Spiel ihrer Teams im Mai. Nicht ganz so gelöst dürfte die Stimmung heute beim neuerlichen Duell sein.

Baunatal/Vellmar. Am vorletzten Spieltag der vorigen Saison trennten sich die Hessenliga-Fußballer des KSV Baunatal und des OSC Vellmar 1:1. Der Klassenerhalt war ihnen damals am 12. Mai noch nicht sicher.

Letztlich aber blieben beide drin. Und locken mit ihrem Derby zum Beginn der neuen Saison am Freitagabend (19 Uhr) die Fans der Region ins Parkstadion. Wir befragten die Trainer Tobias Nebe (Baunatal) und Mario Deppe zum Duell der Nachbarn.

Reichte die Vorbereitungszeit, um Ihre Mannschaft auf den Punkt zu bringen?

Tobias Nebe: Wir hätten nichts gegen ein oder zwei Wochen mehr gehabt. Trotzdem freuen wir uns, dass es losgeht.

Mario Deppe: Wir sind zumindest fast ohne Verletzungen durchgekommen. Ob gleich alles richtig funktioniert, müssen wir sehen.

Welcher Ihrer Spieler hat Sie in der Vorbereitung überrascht?

Nebe: Mirko Tanjic hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Und auch Maximilian Werner, aber der fällt leider länger aus.

Deppe: Maximilian Blahout, aber das ist eigentlich keine Überraschung. Marko Utsch zeigt sehr gute Ansätze und deutet an, dass er den Sprung aus der Gruppenliga in die Hessenliga schaffen könnte.

Kommt das Derby zur rechten Zeit?

Nebe: Ein Derby kommt immer gut. Wir freuen uns riesig über diesen Auftakt, auch wegen der zusätzlichen Brisanz.

Deppe: Sicher. Wir haben ja mit dieser Terminplanung nach dem 1:0-Sieg in Lohfelden in der vorigen Saison Erfahrung. Das würden wir genau so wieder nehmen.

Was ist diesmal anders als am 12. Mai?

Nebe: Wir haben den großen Druck nicht, sondern können frei aufspielen.

Deppe: Jetzt ist es halt das erste Spiel. Zwei Teams treffen ohne großen Druck aufeinander, die noch nicht wissen, wo sie stehen.

Lautet die Devise „Hauptsache nicht verlieren“, weil es das erste Spiel und ein Derby ist?

Nebe: Wir gehen rein, um zu gewinnen. Je nachdem wie es läuft, geben wir uns auch mit einem Punkt zufrieden.

Deppe: Ich hasse nichts so sehr wie Niederlagen. Das Wichtigste ist aber das Gesamtergebnis nach 32 Spielen.

Das Derby gewinnt, wer ...

Nebe: ... es schafft, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Und mehr Tore schießt als der Gegner.

Deppe: ... es am meisten will und mehr investiert.

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