Handball-Landesligist gibt möglichen Sieg gegen MT-Reserve noch aus der Hand

Dittershausen scheitert knapp

Abgezogen: Dittershausens Michael Griesel (rechts) kommt gegen die Melsunger Vlad-Alexandru Avram (vorn) und Christopher Barth zum Wurf. Foto: Hedler

Fuldabrück. Die Männer der TSG Dittershausen mussten sich in der Handball-Landesliga Tabellenführer MT Melsungen II trotz einer Steigerung in der zweiten Hälfte 22:23 (7:13) geschlagen geben.

Das Spiel begann zerfahren, beide Abwehrreihen dominierten. Früh zeigte sich, dass TSG-Keeper Pascal Glöckner einen guten Tag erwischt hatte. Mit zahlreichen Paraden hielt er sein Team, das ihn mit einer aggressiven 5:1-Deckung unterstützte, im Spiel. So war bis zum 5:5 (15.) alles ausgeglichen. Danach fiel der TSG im Angriff nichts mehr ein. So zog die Bundesligareserve, angeführt vom klug Regie führenden Max Pregler, auf 13:7 davon.

Nach der Pause spielte die TSG besser, konnte den Rückstand aber nicht verkürzen (12:17, 40.). Alles deutete auf einen MT-Sieg hin. Dann begann die stärkste Phase der Gastgeber. In der Abwehr brachte die Manndeckung gegen Eugen Gisbrecht und Max Pregler Erfolg. Kam doch ein Wurf aufs Tor, parierte Glöckner glänzend. Im Angriff lief der Ball schnell, Moritz Gerlach und Michael Griesel schlossen sicher ab. So glich die TSG aus (18:18, 50.) und zog auf 21:18 (53.) davon. Aufgrund einer doppelten Unterzahl hielt Dittershausen diesen Vorsprung aber nicht.

In den spannenden Schlussminuten übernahm Pregler Verantwortung und entschied die Partie mit zwei Toren. Für TSG-Trainer Sead Kurtagic einer der entscheidenden Faktoren: „Die Klasse von Pregler hat den Unterschied gemacht. Dennoch haben wir unsere beste Saisonleistung abgerufen und hätten einen Punkt verdient gehabt.“ MT-Trainer Georgi Sviridenko sah es genauso: „Am Ende haben wir ein bisschen Glück gehabt. Wir hätten die Partie aber schon längst entscheiden müssen. Durch die vielen Fehlwürfe haben wir uns das Leben schwer gemacht.“ (ptw)

Dittershausen: Glöckner, Alaca - Gerlach 6, Jentzsch, Braun 1, Stein, Tim Poppenhäger 4/3, Kessler 2, Finn-Max Poppenhäger 3, Siebert 1, Zimmermann 1, Reinbold, Griesel 4.

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