Gruppenliga: Bosporus, Schauenburg und Eintracht Baunatal wollen Aufstieg packen

Drei dürfen noch hoffen

Nichts zu verschenken: Wie beim 3:1-Sieg in Grebenstein will der TSV Wolfsanger auch gegen Schauenburg alles geben. Wolfsangers Max Roth (links) stoppt hier Julian Paulus. Foto Hofmeister

Kassel. Aus dem Vier- ist ein Dreikampf geworden. Nachdem die TSG Sandershausen keine Chance mehr auf den Aufstieg aus der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) hat, dürfen sich jetzt nur noch der FC Bosporus, die SG Schauenburg und Eintracht Baunatal Chancen ausrechnen. Auch im Abstiegskampf sind neben Absteiger FC Großalmerode nur noch der TSV Wichmannshausen, der SV Balhorn und der FSV Kassel im Rennen.

Aufstiegsrennen

Aktuell stehen Bosporus und Schauenburg punktgleich an der Tabellenspitze, der direkte Vergleich ist ausschlaggebend – und da liegen die Kasseler vorn. Hinter diesen beiden Vereinen hat nur noch Baunatal eine kleine Chance, die Großenritter liegen aber vier Punkte zurück. Zünglein an der Waage könnte der TSV Wolfsanger sein, der noch gegen Schauenburg und Baunatal antreten muss.

Restprogramm:

FC Bosporus: SG Calden/Meimbressen (A), SV Türkgücü (A), FC Großalmerode (H)

SG Schauenburg: TSV Wolfsanger (A), TSG Sandershausen (H), TSG Wattenbach (A)

Eintracht Baunatal: TSV Wichmannshausen (H), FSV Wolfhagen (A), Tuspo Grebenstein (H)

Abstiegskampf

Das schlechteste Blatt hält derzeit der FSV Kassel in den Händen (22 Punkte), daneben sind noch Balhorn (24 Punkte) und Wichmannshausen (27 Punkte) betroffen. Möglicherweise fällt am vorletzten Spieltag schon eine Entscheidung, wenn Wichmannshausen den Mit-Konkurrenten aus Kassel empfängt.

Restprogramm:

TSV Wichmannshausen: Eintracht Baunatal (A), FSV Kassel (H), FSK Vollmarshausen (A)

SV Balhorn: SV Türkgücü (A), TSV Wolfsanger (H), TSG Sandershausen (A)

FSV Kassel: VfL Kassel (H), TSV Wichmannshausen (A), FSV Wolfhagen (H)

BLICK IN DIE Kreisoberliga

Im Titelkampf sind nach dem letzten Spieltag nur noch der Topfavorit CSC 03 Kassel und die TSG Heiligenrode übriggeblieben. Die Rothosen gehen mit drei Punkten Vorsprung in die letzten Partien. Zwischen dem VfB Viktoria Bettenhausen und Anadolu Spor geht es im Abstiegskampf nur noch um den zweiten Direktabsteiger neben und den Relegationsplatz mit den Zweiten der Kreisliga A. Der VfB hat derzeit vier Punkte Vorsprung.

Von Horst Schmidt

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