3. Handball-Liga: Eintracht Baunatal will heute gegen Bad Blankenburg den Endspurt starten

Mit drei Siegen ins neue Jahr

Dynamisch im Angriff, entschlossen zupackend in der Abwehr: Niklas Plümacher (rechts), hier gegen den Erlanger Florian Wagner, hat sich zu einer festen Größe bei der Eintracht entwickelt. Archivfoto:  Fischer

Baunatal. Die Vorgabe ist klar: „Wir haben noch drei Spiele bis zur Winterpause. Die wollen wir nutzen, um mit einem positiven Punktekonto auf einem sicheren Mittelfeld-Platz ins neue Jahr zu gehen.“ So lautet die Rechnung von Trainer Mirko Jaissle, und die könnte aufgehen, denn seine Baunataler Eintracht-Handballer messen sich zum Abschluss der Hinrunde noch mit den drei Mannschaften, die in der Tabelle hinter den auf Rang 13 geführten Großenrittern liegen. Heute um 18 Uhr geht’s in der heimischen Rundsporthalle gegen den HSV Bad Blankenburg (14), am nächsten Samstag kommt der TV Gelnhausen mit Ex-Eintrachtler Philipp Botzenhardt, und am 9. Dezember schließlich steht das Gastspiel bei der SG Bruchköbel an, dem Schlusslicht.

• Das Personal: Jaissle kann auch heute wieder auf seine starke Flügelzange setzen. Schließlich führen Linksaußen Felix Geßner mit 63 Toren und Rechtsaußen Sven Vogel (61) die interne Torschützenliste an. In der Liga-Rangliste belegen sie damit die Plätze 15 und 16.

• Die Ausfälle: Nach seiner Rücken-OP wird Daniel Horn wohl noch zwei Monate fehlen. Zweiter Schlussmann neben Conny Paar ist somit weiterhin Fabian Fuchs, der wie Horn schon in Körle einst ein Schützling von Torwarttrainerin Gaby Ghosh und Jaissles volles Vertrauen hat: „Er ist spontan eingesprungen und hat sich richtig gut entwickelt“, sagt der Trainer. Linkshänder Paul Gbur, der am Sonntag 32 wird, ist nach seinem Muskelriss auf einem guten Weg, im Idealfall wird er schon gegen Bruchköbel wieder dabei sein.

• Die Taktik: Neben der starken Flügelzange (Jaissle: „Mit Top-Wurfquoten.“) ist derzeit die neue Variabilität ein weiterer Trumpf der Großenritter. „Wir haben endlich unser Ziel erreicht, schwerer auszurechnen zu sein für die Gegner“, sagt Jaissle. Mal ist die rechte Seite mit Vogel, Gbur und Niklas Plümacher der entscheidende Faktor, mal die linke mit Geßner, dem starken Rückkehrer Phil Räbiger und Freddy Drönner, der ebenso wie Florian Weiß auf der Mitte bewiesen hat, dass er mehr als eine Alternative sein kann.

• Die Lage: „Nach vier Auswärtsspielen in Folge freuen wir uns, dass nun endlich zwei Heimspiele kommen“, sagt Jaissle. Dass zuletzt dreimal hintereinander gepunktet wurde (4:2), hat die Moral natürlich enorm gestärkt.

• Der Gegner: Bad Blankenburg liegt am Ostrand des Thüringer Waldes, ist verschwistert mit Hofgeismar und nennt sich Lavendelstadt. Das Team des Handballsportvereins hat nach sechs Niederlagen in Folge mit zuletzt drei Siegen gegen Nieder-Roden, Bruchköbel und Gelnhausen viel Selbstvertrauen getankt. Linkshänder Frank Grohmann (68) ist der beste Vollstrecker, Tomás Zeman der Denker und Lenker.

HINTERGRUND: Die Zwischenbilanz der Eintracht

Daheim

Spiele: 4

Punkte: 4:4

Tore: 105:107

Auswärts

Spiele: 8

Punkte: 6:10

Tore: 224:243

Gesamt

Platz: 13; Spiele: 12; Punkte: 10:14; Tore: 329:350

Von Gerald Schaumburg

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