Gruppenliga: Bosporus gegen Sandershausen – hält Siegesserie von Eintracht Baunatal?

Duell der Spitzenteams

Will wieder treffen: Niels Willer (links) wird hier vom Rengerhäuser Fikret Pajaziti bedrängt. Foto: Zgoll /nh

Kassel. Wenn sich am Sonntag ab 15 Uhr der FC Bosporus und die TSG Sandershausen ab 15 Uhr zum Spiel der Titelanwärter in der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) gegenüberstehen, heißt es für beide: nur nicht verlieren. In der Begegnung des einsamen Tabellenführers Eintracht Baunatal gegen Waldeck in Gruppe 1 (Samstag, 15.30 Uhr, Langenbergkampfbahn) sind die Großenritter dagegen klarer Favorit.

Das Spitzenspiel

Schon in der vergangenen Saison gehörten beide Teams zu den hochgehandelten in der Liga. So lieferten sie sich bis zum Ende der Saison einen spannenden Kampf fast auf Augenhöhe. Letztendlich hatte Bosporus die Nase vorn und belegte den zweiten Platz, während sich die Niestetaler mit dem vierten Rang begnügen mussten.

Die jeweiligen Gastgeber verloren dabei ihre Heimspiele, Sandershausen gewann in der Vorrunde mit 4:1 im Nordstadtstadion, der FC drehte beim 3:1-Sieg auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenrode zum Jahresbeginn den Spieß um. Derzeit hat wieder Bosporus die Nase vorn. Der FC rangiert auf Rang zwei mit sechs Punkten vor den Gästen.

Den Gastgebern gelang ein toller Start mit fünf Siegen in Folge. Am vergangenen Wochenende setzte es mit 1:3 in Grebenstein dann allerdings die erste Pleite. Wollen die Nordstädter den Anschluss an Spitzenreiter CSC 03 nicht verlieren, muss ein Sieg her. Dies wird gegen erstarkte Sanderhäuser allerdings kein leichtes Unterfangen. Spielertrainer Parham Nasseri, selbst leicht angeschlagen, macht eine gute Stimmung aus und hofft, auf den kompletten Kader zurückgreifen zu können.

Anders die Gäste: Erst war da der Fehlstart in die neue Saison mit Niederlagen gegen Calden/Meimbressen und in Grebenstein, dann gab es gleich zwei Hiobsbotschaften zu verkraften. Erst verließ der zu Saisonbeginn zu den Niestetalern gestoßene Nico Langhans den Verein wieder in Richtung Baunatal, dann zog sich Verteidiger Lars Willrich im Spiel gegen Vollmarshausen einen Kreuzbandriss zu. Mittlerweile hat sich die TSG stabilisiert, sodass Trainer Friedhelm Janusch seine Mannschaft nicht chancenlos sieht: „Gegen diesen spielstarken Gegner erwarte ich trotz personeller Probleme eine weitere Leistungssteigerung.“ Das Spitzenteam

Besser geht‘s nicht: Eintracht Baunatal steht derzeit mit fünf Punkten Vorsprung allein an der Spitze der Gruppenliga, Gruppe 1. In acht Begegnungen holten die Katluhn-Schützlinge acht Siege und erzielten dabei immerhin 26 Treffer. Niels Willer als bester Torschütze brachte es in sieben Spielen bereits auf 14 Treffer. Gegen den Tabellenzehnten Waldeck ist die Eintracht klarer Favorit, sollte den Gegner allerdings auf keinen Fall unterschätzen. Die Eintracht aus Waldeck überraschte in ihren bisherigen sieben Begegnungen durchaus, gegen die Titelkandidaten Wabern und Altenlotheim gelangen auswärts jeweils überraschende Punktgewinne. Die Großenritter sollten also gewarnt sein.

Von Horst Schmidt

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