Effektivität bringt Sieg 

Gruppenliga: Sandershäuser schlagen Spitzenreiter Grebenstein mit 3:1

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Intensives Spitzenspiel: Der Sandershäuser Magnus Künkler (rechts) versucht, den Grebensteiner Jörn Metzner zu stoppen. 

Sandershausen. Großer Jubel bei der TSG Sandershausen. Durch den 3:1 (2:1)-Sieg im Topspiel der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2) gegen den Spitzenreiter Tuspo Grebenstein hat der Tabellenzweite den Rückstand auf drei Punkte verkürzt. 

Er hat allerdings noch zwei Spiele weniger absolviert. Das Topspiel erfüllte alle Erwartungen. Beide Mannschaften zeigten, dass sie zurecht ganz oben stehen. Vor allem in der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf technisch gutem Niveau.

Den Grebensteinern gehörten die ersten 25 Minuten. Bereits in der dritten und vierten Minute hätten Anto Kajic und Leon Ungewickel den Tuspo in Führung bringen können. Eine gute Chance hatte aber auch die TSG, die Grebensteins Torhüter Niklas Lesemann vereitelte (12.). Mit einem schönen Schuss aus 20 Metern halbrechter Position, der mit Hilfe des Innenpfostens den Weg ins Tor fand, erzielte Tuspo-Torjäger Manuel Frey die verdiente Gästeführung (19.). Einen weiteren Distanzschuss von Frey lenkte Ungewickel knapp über das Tor (25.).

Ullrich bringt die Wende

Sandershausen fand in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit besser ins Spiel und übernahm die Initiative. Viktor Schan prüfte Lesemann zunächst mit einem Schuss aus der zweiten Reihe (28.). Ein Einwurf auf der rechten Seite war Ausgangspunkt für das 1:1. Oliver Schweitzer spielte den Ball von der Grundlinie in den Fünfmeterraum, wo Sebastian Ullrich gegen seinen Ex-Club den Ausgleich markierte (32.).

Sechs Minuten später machten bei einer auf den langen Pfosten geschlagenen Ecke Lesemann und seine Vorderleute keine gute Figur, so dass Torjäger Tobias Rühlmann zum 2:1 einköpfte. Die letzte Torchance vor der Pause vergab Frey (42.).

In der zweiten Halbzeit überließen die Gastgeber den Grebensteinern zumeist das Spiel. Allerdings spielten sich die Gäste bis auf einen Ungewickel-Freistoß keine zwingende Chancen heraus. Die TSG setzte auf Konter. Einen dieser nutzte Sascha Hebold zum 3:1 (85.). Durch die Effektivität der Sandershäuser geht in der Sieg unter dem Strich in Ordnung.

TSG-Trainer Friedhelm Janusch kritisierte nach dem Spiel, dass seine Mannschaft bereits zwei Tage nach dem Spiel in Vellmar wieder spielen musste: „Das gibt es selbst bei den Profis nicht. Für uns war das ein Nachteil. Durch taktische Umstellungen sind wir besser ins Spiel gekommen und haben am Ende gegen eine starke Grebensteiner Mannschaft verdient gewonnen.“

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