Eintracht auf Auswärtstour

3. Liga: Baunatal tritt viermal in Serie in der Fremde an

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Klare Ansagen: Baunatals Trainer Mirko Jaissle (Mitte) stellt sein Team mit der Taktiktafel auf den Gegner ein. 

Baunatal. Die Drittliga-Handballer von Eintracht Baunatal befinden sich derzeit auf ihrer Auswärts-Tour. Im zweiten von vier Spielen in Serie in der Fremde führt der Weg der Mannschaft von Trainer Mirko Jaissle am Samstag nach Mittelfranken.

Bei Spitzenreiter SG Leutershausen tritt die Eintracht ab 19 Uhr an. Drei Aspekte zum Spiel.

Die Auswärtsserie

Der Spielplan in der dritten Liga ist kurios. In einer Phase hat die Eintracht fünf Heimspiele in Folge, in einer anderen vier Gastauftritte in Serie. In letzterer Phase steckt die Eintracht gerade. Nach der 33:41-Niederlage vergangene Woche beim SC Magdeburg II ist Leutershausen das zweite Auswärtsspiel. Es folgen die Partien bei Coburg II und Bernburg.

Die Auswärtsspielserie kommt zu einer Zeit, in der die Baunataler seit drei Partien nicht mehr gewonnen haben. Ist das ein Nachteil? „Das ist egal. Wir sind keine typische Heimmannschaft und fühlen uns auch auswärts ganz wohl. Unser Problem ist derzeit eher der schmale Kader“, sagt Jaissle.

Die Personalprobleme

Mit Paul Gbur, Phil Räbiger und Marvin Gabriel fehlen den Baunatalern auch in Leutershausen drei wichtige Rückraumspieler. „Es wird ein sehr schwieriges Unterfangen, aber die Jungs spielen schon die dritte Partie in Folge in dieser Konstellation. Und in Magdeburg war die Offensive auch gut“, sagt Jaissle. 33 Treffer auswärts sind eine starke Ausbeute. Vor allem Frederik Drönner sprang mit zehn Toren aus dem Rückraum in die Bresche. Allerdings waren 41 Gegentore zu viel. Und so arbeitete Trainer Jaissle mit seinen Spielern im Training unter der Woche an der Defensive. „Wir müssen kompakter und wieder aggressiver werden. Wir müssen aus der Abwehr heraus und dürfen nicht nur reagieren“, sagt Jaissle und fügt hinzu: „Wenn das klappt, haben wir auch gegen Leutershausen eine Chance, auch wenn sie klein ist.“

Der Gegner

„Vor der Saison galt Leutershausen als ein Topkandidat für den Aufstieg“, sagt Jaissle. „Sie hatten wohl selbst nicht damit gerechnet, dass sie jetzt schon sechs Minuspunkte haben. Das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist.“ Die SG startete mit vier Siegen, musste in den vergangenen fünf Partien aber drei Niederlagen einstecken. Dennoch sind die Gastgeber Tabellenführer und auch klarer Favorit im Heimspiel.

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