Gruppenligist will Serie ausbauen

Eintracht Baunatal peilt gegen Melsunger FV den zwölften Saisonsieg an

Er steht wie eine Wand: Marcel Grosse hier in der Partie gegen Nachbar Hertingshausen und den ehemaligen Mannschaftskameraden Jan Kraus.
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Er steht wie eine Wand: Marcel Grosse hier in der Partie gegen Nachbar Hertingshausen und den ehemaligen Mannschaftskameraden Jan Kraus.

Elf Partien hat Fußball-Gruppenligist (Gruppe 1) Eintracht Baunatal in der Spielzeit 21/22 bestritten und elf Mal ging die Mannschaft um Trainerfuchs Friedhelm Janusch als Sieger vom Platz. Am Sonntag nun empfangen die Großenritter um 15 Uhr auf der Langenberg-Kampfbahn den sechstplatzierten Melsunger FV.

„Optisch sieht das alles ganz gut aus, doch dahinter steckt verdammt viel Arbeit. Vor allem, weil wir ständig mit personellen Problemen zu kämpfen haben“, verrät Kapitän Christian Krug, der selbst erst drei Begegnungen bestreiten konnte. Wichtige Leistungsträger wie Christopher Minne oder Hendrik Bestmann sind unterdessen auch langfristig ausgefallen und die müssen erst mal ersetzt werden.

Das scheint der Mannschaft insgesamt gut zu gelingen, weil sich Spieler wie Torhüter Maik De Coster, Abwehrspieler Marcel Grosse, Mittelfeldmotor Kevin Kutzner und neben dem Torschützen vom Dienst Abdullah Al Omari (zwölf Tore) auch der reaktivierte Maximilian Norwig zu Leistungsträgern aufgeschwungen haben. Nicht vergessen werden sollte auch Nachwuchsspieler Ole Koch, der als Stürmer begann und inzwischen in der Abwehrkette oder dem Mittelfeld seine Platz gefunden hat.

„In den letzten beiden Jahren unter Trainer Janusch ist bei uns einiges gewachsen. Wir trainieren auf hohem Niveau und haben uns vor allem taktisch weiterentwickelt“, verrät der Kapitän und sagt weiter: „Wir haben es in der Liga vielfach mit Mannschaften zu tun, die mit uns keinen Fußball spielen wollen, da sind dann Lösungen gefragt.“

Und die scheinen die Großenritter wohl auch zu finden. In den beiden letzten Partien waren die Abwehrspieler Krug und Grosse die Torschützen. Treffer, die dann jeweils für drei Punkte reichten.

Sicher sind die starken Leistungen auch Ausdruck des Miteinanders im Team. „Die Kommunikation untereinander stimmt, was auch ein Grund für die Stabilität ist“, erklärt Krug weiter.

Auch für die anstehende Begegnung ist noch lange nicht klar, wer auflaufen wird. „Das ist für mich nichts Neues“, sagt der Trainer, der froh ist, dass der Kader doch etwas größer aufgestellt ist.

Nun stellt sich mit Melsungen ein Team vor, dass als Sechster sicher ein wenig den eigenen Erwartungen hinterherläuft.

„Es gibt keinen Grund, eine Mannschaft zu unterschätzen“, legt der Coach großen Wert darauf, dem Gegner mit dem größten Respekt gegenüber zu treten. Und weiter: „Melsungen hat eine gute Mischung und mit Ivan Durdek einen erfahrenen, gefährlichen Torjäger.“ Dennoch erwartet Janusch von seinen Jungs, das die Erfolgsserie weiter ausgebaut wird.

Dass die Moral im Team stimmt, zeigt die Tatsache, das der an der Schulter verletzte Bestmann verlauten ließ: „Im November werde ich operiert, mache dann eine kurze Reha, und zum Trainingsauftakt im neuen Jahr bin ich wieder dabei, um beim Aufstieg zu helfen.“ (Horst Schmidt)

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