Eintracht Baunatal: Trainer Jaissle bleibt, Gabriel kehrt zurück

Trainer Mirko Jaissle Foto: Schachtschneider

Baunatal. Die Handballer der Baunataler Eintracht planen ihre Zukunft in der dritten Liga. Abteilungsleiter Claus Umbach gab gestern die ersten prominenten Personalien bekannt.

Trainer Mirko Jaissle (44) hat seinen Vertrag für die nächste Saison verlängert. Spielmacher Marvin Gabriel (25) wird nach einem Jahr beim Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg zu den Großenrittern zurückkehren.

„Das sind zwei wesentliche Grundsteine unserer Planungen“, erläuterte Umbach. Jaissle habe schon in seinem ersten Jahr als Eintracht-Coach überzeugt, der zweitligaerprobte Gabriel sei eine Riesenverstärkung. „Wir haben wieder ein gutes Klima und wollen bis zum nächsten Wochenende gut 80 Prozent der Mannschaft für die nächste Saison stehen haben“, erläuterte Umbach.

Trainer Jaissle ist derweil um Ruhe bemüht, „denn als Tabellenzwölfter sind wir im Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht durch und es kann noch viel passieren“. Gleichwohl seien Verantwortliche, Spieler und er selbst so optimistisch, „dass wir nur für die dritte Liga planen“, sagte der Coach. „Wenn wir diese Runde überstehen, dann wird es auch sportlich bergauf gehen und wir können in der nächsten Saison wieder eine bessere Rolle spielen.“

Denn, so der in Fuldabrück-Dörnhagen lebende IT-Kaufmann Jaissle, die Arbeit in Baunatal bereite ihm große Freude und die Truppe habe nicht nur gute Perspektiven, sondern auch großes Potenzial. „Ich habe große Lust, diese Mannschaft und so junge Leute wie Horn, Hujer und Plümacher weiterzuentwickeln.“

Zumal das Team mit Marvin Gabriel eine tragende Säule zurückbekommen wird. Der Student der Wirtschaftswissenschaft, inzwischen 25, war im Zuge der finanziellen Turbulenzen der Großenritter im Zweitliga-Chaosjahr 2014/15 nach Gensungen gegangen. Nun aber zieht es ihn zurück „zu meiner Mannschaft und dem Verein, dem ich viel zu verdanken habe“. Gabriel betont, dass er sich aber auch bei den Edertalern sehr wohl fühle – „alles ist takko da“.

Aber angesichts der fehlenden Aufstiegsperspektive beim aktuellen Oberliga-Sechsten mit bereits neun Punkten Rückstand auf das Spitzenduo aus Hanau und Bruchköbel habe er abwägen müssen, wohin seine Reise gehen könnte. „Und da habe ich mich insbesondere auch aus sportlichen Gründen nun für die Rückkehr nach Baunatal entschieden“, erklärte Gabriel.

Bei der Eintracht wird er Weggefährten aus dem Meisterjahr 2013/14 treffen, aber auch neue Mitspieler. Denn, so ist zu hören, die Großenritter stehen offenbar auch vor der Verpflichtung von interessanten Spielern für den Rückraum und den Kreis.

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