Handball-Bezirksoberliga

A-Jugend der GSV Eintracht Baunatal verliert gegen JSG Twistetal/Külte

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Niedergeschlagen: Tjark Hoffmann und seine Teamkameraden vom GSV Eintracht Baunatal verloren das entscheidende Spiel um den Titel gegen die HSG Twistetal.

Baunatal. Spannender hätte die Ausgangslage in der Handball-Bezirksoberliga nicht sein können. Die männliche A-Jugend des GSV Eintracht Baunatal stand im letzten Saisonspiel der JSG Twistetal/Külte gegenüber.

Der Gewinner hätte den Titel sicher. In einem hochklassigen Duell vor fast 200 Zuschauern musste sich der GSV allerdings 28:30 (14:14) geschlagen geben. Somit blieb der Eintracht nur die Vizemeisterschaft.

Von Beginn an zeichnete sich der Stellenwert dieses Spiels ab. In einer intensiven Anfangsphase setzte sich kein Team ab (4:4, 10.). Durch eine verbesserte Abwehrarbeit und eine gute zweiten Welle ging der GSV von 6:5 über 11:7 in Führung. Anstatt diesen Vorsprung weiterhin auszubauen, schlichen sich Fehler in das Spiel der Gastgeber ein.

Hinten stand die Abwehr nicht mehr so sicher, im Angriff wurden nur selten Lösungen gegen die offensive Manndeckung gegen GSV-Spieler Tim Range gefunden. So gingen die Großenritter nur mit einem Unentschieden in die Pause. Für GSV-Trainer Ralf Horstmann einer der entscheidenden Momente des Spiels. „Anstatt auf fünf Tore davonzuziehen und vielleicht eine Vorentscheidung zu erzwingen, machen wir leichte Fehler.“

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Gäste aus Twistetal das Kommando.

Das lag daran, dass der GSV keinen Zugriff mehr auf den Angriff der JSG bekam. Zudem scheiterte Eintracht Baunatal zu oft freistehend vor dem gut haltenden JSG-Keeper Lukas Voss. Folgerichtig setzte sich die JSG von 19:17 auf 22:19 (46.) ein wenig ab.

Nach einer Auszeit der Baunataler kämpften sich diese noch mal heran (24:26, 55.). Da der GSV aber wieder zu häufig am gegnerischen Torhüter scheiterte, blieb es bei einem Zwei-Tore-Rückstand und der damit verbundenen Niederlage. Für Ralf Horstmann war die mangelnde Chancenverwertung nur ein weiterer Faktor für die Niederlage. „Die körperliche Unterlegenheit und unsere Unerfahrenheit haben uns den Sieg gekostet. Dennoch haben wir uns gut verkauft.“

Gäste-Trainer Jochen Isenberg sah vor allem den Kampfgeist seiner Mannschaft als Grund für den Erfolg. „Wir haben es heute mehr gewollt, und jeder hat für jeden gekämpft.“

Baunatal: Scholler, C. Hücker - Haupt 2, Lattek 1, Siebert, Helbing 2, Boccacci, Kurtz 8, M. Hücker, Hoffmann 6, C. Hücker, Schäfer 1, Kerning, Range 5, Ziemke 3.

Von Till Welch

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