3. Liga: Eintracht-Handballer hoffen in Nieder-Roden auf Behauptungswillen

Eintracht diesmal gallig?

Durchsetzungsfähig: Baunatals Mittelmann Marvin Gabriel, hier im Spiel gegen Northeim, setzt in Nieder-Roden auf größere Aggressivität seiner Mannschaft als zuletzt. Foto: Schachtschneider

baunatal. Das Auf und Ab geht weiter. Weshalb die Handballer des GSV Eintracht Baunatal vor dem Auswärtsspiel bei der HSG Rodgau-Nieder Roden (Samstag, 19.30 Uhr) nach wie vor nicht so genau wissen, ob sie sich in der Tabelle der 3. Liga Ost eher nach oben oder nach unten orientieren sollen.

Nach zuletzt zwei Niederlagen fielen die Baunataler auf den achten Rang zurück. Und haben in Südhessen sowie eine Woche darauf beim Zweiten in Erlangen schwere Aufgaben zu lösen. Vom ersten Abstiegsplatz, dem vierzehnten, trennen den GSV ebenso nur fünf Punkte wie von Rang drei.

„Unser Dilemma ist, dass wir die beiden letzten Spiele verloren haben. Sonst hätten wir nach oben schauen können. Aber das verbietet sich nun, der Zug ist wohl abgefahren“, betont Marvin Gabriel. Was der Rückraumspieler noch für möglich hält, ist Platz fünf: „Das wäre schön, ist schwierig, aber machbar.“

Eben diesen fünften Rang hat derzeit Nieder-Roden inne. Der Ansporn für die Eintracht ist also da. Allerdings gingen die Südhessen erst einmal als Verlierer aus der eigenen Halle, während die Baunataler auswärts dreimal gewannen. All diese statistischen Daten mag Gabriel freilich nicht überbewerten. „Bei uns kann alles passieren. Wir können die Guten schlagen und gegen die Schlechten verlieren“, sagt der 27-Jährige.

Diese Wankelmütigkeit und fehlende Konstanz sieht der Mittelmann im mentalen Bereich begründet. „Wenn einer schwach spielt, spielen oft bald alle schlecht und lassen sich von Fehlern anstecken, und wenn einer stark spielt, lassen sich die anderen auch da mitreißen“, erklärt er.

Im Rodgau kann Trainer Mirko Jaissle immerhin wohl auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Wir dürfen uns nicht wieder den Schneid abkaufen lassen wie am letzten Wochenende. Da war Hanau viel galliger als wir“, gibt Gabriel die Richtung vor, mit der eine weitere Schlappe verhindert werden soll.

Von Wolfgang Bauscher

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