Handball-Drittligist bleibt auf Siegkurs – 26:20 gegen Habenhausen

Eintracht Baunatal grüßt weiter von der Spitze

Die Handballer von Eintracht Baunatal jubeln dem Publikum zu
+
Hier grüßt der Spitzenreiter: Die Handballer von Eintracht Baunatal bedanken sich bei ihrem Publikum in der Rundsporthalle.

Es läuft. Vor dem Wochenende standen die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal in der Nord-West-Gruppe auf dem ersten Tabellenplatz. Und genau da bleiben sie auch nach ihrem 26:20 (14:11)-Sieg gegen den ATSV Habenhausen.

Baunatal – Als einen „Arbeitssieg“ bezeichnete Eintracht-Trainer Dennis Weinrich nach der recht souveränen Vorstellung in der heimischen Rundsporthalle die Vorstellung seiner Mannschaft. Recht hatte der 31-Jährige mit dieser Einschätzung auch deshalb, weil sich der Aufsteiger aus der Nähe von Bremen als zäher Gegner entpuppte.

Von Beginn an wurden die Baunataler Angreifer nicht nur am Kreis geschubst und gezerrt – irgendwie immer am Rande des Erlaubten. „Beim Angriff gab es dann viele Auslösehandlungen“, beschrieb Weinrich das Offensivverhalten des Gegners. Der Baunataler Mittelblock ließ sich allerdings nur schwer in Bewegung bringen. Fynn Reinhardt, Phil Räbiger und Philipp Hempel lieferten im Wechsel eine solide Vorstellung ab.

Lediglich den gegnerischen Rechtsaußen bekamen die Gastgeber nicht so recht in den Griff – insgesamt sieben Tore erzielte Felix Meier gegen einen sonst bestens aufgelegten Baunataler Torwart Patrick Ziebert.

Dessen Vorderleute lieferten allerdings auch eine solide Arbeit ab. Felix Geßner (7) und Sven Vogel (6) waren einmal mehr die Garanten der Baunataler Dominanz.

Die geriet lediglich einmal während des gesamten Spiels in Gefahr. Hatte es zu Beginn der zweiten Halbzeit noch 14:11 gestanden, nutzte der ATSV einen kurzen Baunataler Durchhänger in der 35. Minute zum 13:14-Anschlusstreffer. „Das war zum Glück das einzige Mal. Danach haben wir uns schnell wieder gefangen und die Konzentration zurückgewonnen“, zog Weinrich später Bilanz. In der Tat wirkte die Eintracht von Anfang an präsent und fand beim 12:7 (25.) scheinbar die frühe Sollbruchstelle gegen Habenhausen.

Auch dank ihrer beiden starken Torhüter – Rafal Grzybowski war gerade erst kurz vor dem Spieltag aus Polen verpflichtet worden – fanden die Gäste vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Spiel zurück und machten die Begegnung immer mal wieder spannend.

Allerdings nie lange, denn vor allem die Baunataler Tempogegenstöße mit ihrem punktgenauen Zusammenspiel zwischen Ziebert und Geßner ließen die Eintracht schnell wieder auf 17:13 (40.) davonziehen. Mindestens drei Tore betrug von nun an der Baunataler Vorsprung bis zum Ende.

„Geschenkt wurde uns zu keinem Zeitpunkt etwas, aber unsere Abwehr stand gut. Im Moment können wir die Tabellenführung genießen. Das war ein super Start und gibt uns hoffentlich auch in den nächsten Wochen noch Rückenwind“, freute sich Rechtsaußen Sven Vogel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.