Baunataler Drittliga-Handballer verlieren bei Sauerland Wölfen 27:30

Eintracht Baunatal hinter Erwartungen zurück

Der Baunataler Fynn Reinhardt zeigte bei den Sauerland Wölfen die beste Leistung.
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Baunataler Motor: Fynn Reinhardt zeigte bei den Sauerland Wölfen die beste Leistung.

Sie waren als Favoriten gekommen und mussten als Verlierer die Heimreise antreten. Am Samstagabend unterlagen die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal bei der SG Menden Sauerland Wölfe 27:30 (15:15) und brauchen nun im nächsten Auswärtsspiel beim TuS Volmetal am kommenden Samstag ein Erfolgserlebnis, um den angestrebten sechsten Platz zu erreichen.

Nur als Zuschauer mit ins Sauerland gereist war Felix Geßner. Der 30-jährige Rechtsaußen hatte sich im Spiel gegen Leichlingen eine Woche zuvor einen Muskelfaserriss zugezogen. „Es ist eher unwahrscheinlich, dass er am kommenden Wochenende schon wieder an Bord ist, zumal wir auf Felix im Derby gegen Gensungen Anfang Dezember nur ungern verzichten wollen“, sagte Eintracht-Trainer Dennis Weinrich.

Zusammen mit Geßner hatte Weinrich in der Sporthalle am Bieberberg am Samstag einen außerordentlich schwachen Start seiner Mannschaft gesehen, die bereits nach knapp fünf Minuten 0:4 zurücklag. „Das war dann natürlich ein ordentlicher Kraftakt, um wieder ins Spiel zurückzufinden“, ärgerte sich Weinrich später.

Da hatte sich bereits früh abgezeichnet, dass die Baunataler Abwehr die Rückraum-Kreisläufer-Achse der Gastgeber nicht in den Griff bekommen sollte. Vor allem SG-Kreisläufer Rafael Dudczak wurde von den Rückraumakteuren Christian Klein und Luca Giacuzzo immer wieder in Szene gesetzt.

Sehr zum Leidwesen der Baunataler Offensive: Fehlanzeige bei den zuletzt erfolgreichen Tempogegenstößen waren die Folge. „Eigentlich sind wir alle unter unserem Niveau geblieben“, sagte später Dennis Weinrich und schloss dabei ausdrücklich Fynn Reinhardt aus, der die Eintracht mit seinen acht Toren immer wieder im Spiel hielt. Dabei war beim Halbzeitstand von 15:15 noch alles offen, und auch der Start in den zweiten Durchgang mit der 18:16-Führung (35.) konnte sich sehen lassen. Dann allerdings leistete sich die Eintracht einen folgenschweren Durchhänger: Nach dem 20:19 (41.) durch Tom Kurtz blieben die Baunataler ganze sieben Minuten ohne ein Tor und hatten der SG-Serie von vier Toren ab der 51. Minute nichts mehr entgegenzusetzen.

Zudem war der angeschlagene Lasse Reinhardt erst in der zweiten Hälfte ins Spiel gekommen, kassierte erst zwei Minuten (35.) und dann die Rote Karte (38.) wegen eines Stoßes. „Wir sind hinter unseren eigenen Erwartungen zurückgeblieben und müssen weiter an unserer mentalen Einstellung arbeiten“, sagte Dennis Weinrich. (Martin Scholz)

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