Baunataler Gruppenligist verbucht Finaleinzug bei eigenem Turnier als Erfolg

Turnier um Hütt-Cup: Eintracht scheitert nur an Sand

Baunatal. Ihr vordringlichstes Ziel hatten sie bereits am Samstag erreicht. Nachdem die Fußballer des GSV Eintracht Baunatal beim eigenen Turnier in den Vorjahren früh ausgeschieden waren, zogen sie diesmal ins Halbfinale ein.

Auch dort setzten sie sich durch und unterlagen erst im Finale um den Hütt-Cup dem SSV Sand 0:1. Dritter wurde die SG Schauenburg durch ein 4:1 über die SG Bad Wildungen/Friedrichstein.

„Wir haben leider einmal nicht aufgepasst“, bedauerte Eintracht-Trainer Manfred Katluhn das Gegentor. Seine Mannschaft hatte es nach einer Viertelstunde kassiert, als der Sander Tobias Oliev unbedrängt nach links in den Lauf des enteilten Lukas Knigge passen konnte. Dieser behielt vor Schlussmann Maurice Kraft klaren Kopf.

Jan Kraus,  Archivfoto: Dauber/nh

Davor hatte es gut ausgesehen für die Baunataler. Sie waren am Drücker, aber der aufgesetzte Schuss von Christopher Löbel landete an der Querlatte. Nach der Sander Führung verlief das Endspiel ausgeglichen. Der SSV versäumte es, den Vorsprung auszubauen, der Gruppenligist hatte mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß. Chancen ergaben sich oft dann, wenn sich die Deckung des Verbandsligisten bei langen Bällen Stellungsfehler leistete. Die besten Gelegenheiten hatte Jan Kraus, der zweimal frei auf den Sander Schlussmann Johannes Schmeer zulief, aber nicht ins Tor traf. „Eigentlich ist er ja auch Linksverteidiger“, nahm Katluhn Kraus in Schutz. Bei dessen Bruder Tim, Neuzugang aus Kaufungen, war dies nicht nötig. „An ihm werden wir noch viel Freude haben. Mit seinen erst 17 Jahren bringt er bereits an zentraler Position Ruhe ins Spiel“, lobte der Trainer.

Sein Gegenüber Peter Wefringhaus war froh, den Sieg mitnehmen zu dürfen. „Es war ein Endspiel mit wenig Spielfluss und einigen Nickligkeiten. Aber nach dem sechsten Spiel in acht Tagen ziehe ich den Hut vor der Energieleistung meiner Mannschaft“, erklärte der SSV-Trainer.

Enge Vorrundengruppe

In der Vorrundengruppe B gewann die Eintracht 4:0 gegen den 1. FC Schwalmstadt (Tore durch Niels Willer, Christopher Löbel, Jörn Katluhn und Blaziej Wierzbicki) und unterlag Bad Wildungen/Friedrichstein 0:2. Bei Punktgleichheit aller Teams entschied die Tordifferenz. Hier sicherte sich der GSV den Gruppensieg.

Zu klaren Angelegenheiten wurden die Halbfinals. Die Gastgeber bezwangen Schauenburg durch Treffer von Christopher Löbel und Andreas Bürger 2:0, Sand die wegen eines Pokaleinsatzes nur noch in Zweitbesetzung angetretenen Wildunger 4:0.

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