Am Ende noch gezittert

Drittligist Eintracht Baunatal schlägt den HSC Bad Neustadt 24:23

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Mit viel Einsatz: Sven Vogel war mit acht Treffern erfolgreichster Torschütze beim Sieg des GSV Eintracht Baunatal über Bad Neustadt. Im Hintergrund steht Gary Hines. 

BAUNATAL. Das war nichts für schwache Nerven. Mit 24:23 (13:9) schlug der GSV Eintracht Baunatal in der dritten Handballliga den HSC Bad Neustadt. Die Großenritter schafften es dabei, nach einer komfortablen 21:15-Führung (50.) noch die Nerven der Fans zu strapazieren. Trotzdem bleibt der Sieg hochverdient.

Das Spiel

Nur beim 1:1 (4.) und 3:3 (10.) glichen die Gäste im gesamten Spiel aus, sonst lag ständig die Eintracht in Front – nach 20 Minute eigentlich auch immer mit sicherem Abstand. Baunatal hatte Spiel und Gegner bis zehn Minuten vor dem Ende im Griff. Anfängliche Probleme mit der offensiven Abwehr der Gäste wurden gemeistert. Durch hohes Tempo, überlegte Spielzüge und sichere Abschlüsse. Jeden Treffer musste sich die Eintracht hart erarbeiten.

Dazu kam, dass die GSV-Abwehr eine Topleistung ablieferte. Gleiches gilt auch für Constantin Paar im Tor. Verzichten musste Baunatal ab der zwölften Minute auf Phil Räbiger, der mit einer Fleischwunde an der Hand zum Nähen ins Krankenhaus musste.

Die schwache Phase

Bad Neustadt drehte ab der 50. Minute nach einer Auszeit noch einmal auf. Doch die Eintracht hielt vorerst dagegen. Dann spielte sie in Unterzahl, leistete sich einen technischen Fehler, traf beim Wurfversuch den Pfosten und danach versemmelte sie noch einen Tempogegenstoß. Der Angriff war verunsichert, Bad Neustadt holte auf, weil Baunatal nicht mehr traf.

Doch mit Kampf und Wille brachte die Eintracht den Sieg nach Hause. Und das, obwohl sie in der Schlussphase noch zwei Zwei-Minuten-Strafen kassierte (Weiß/58:43, Gabriel/58:50).

Der Torschütze

Sven Vogel war mit acht Treffern (2 Siebenmeter) der erfolgreichste Torschütze der Eintracht. Sehenswert waren seine blitzsauberen Tore von der Rechtsaußenposition. "Wir haben uns speziell auf die offensive Abwehr des Gegners eingestellt", sagte Vogel. "Und uns solche Wurfsituationen wie geplant erarbeitet." Vogel lobte die gute Abwehr seiner Mannschaft. Er selbst spielte in dieser ebenfalls eine positive Rolle.

Der Trainer

Vor dem Spiel nach gerade überstandener Grippe noch etwas bleich im Gesicht, hatte Mirko Jaissle nach der Partie mehr Farbe. "Wenn man so viele gute Einwurfmöglichkeiten auslässt, kann das Spiel noch drehen", bekannte der Coach. "Aber wir haben mit einer starken Abwehr den Grundstein zum Sieg gelegt."

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