Früheres Ruder-Ass hat heute Geburtstag

Engelhardt feiert seinen 75.

Klaus Engelhardt

kassel. Das Jahr 2011 brachte eine Zäsur in das Leben von Klaus Engelhardt. Wegen Vorhofflimmerns und weil die Ärzte einen Herzinfarkt vermuteten, musste er sich einer Bypass-Operation unterziehen. „Die hat meine sportlichen Aktivitäten stark eingeschränkt“, berichtet das ehemalige Kasseler Ruder-Ass, das heute seinen 75. Geburtstag feiert. Seit Montag dieser Woche nimmt Engelhardt zusammen mit seiner Eleonore erstmals am Koronarsport in der Uni-Halle teil. Darüber hinaus hält sich das Ehepaar mit ausgedehnten Spaziergängen fit, wobei der Fotoapparat nie fehlen darf.

Der Ehrenvorsitzende des Rudervereins Kurhessen Cassel, 2004 mit der Goldenen Sportplakette der Stadt ausgezeichnet, machte sich in den 60er-Jahren einen Namen im nationalen Rudersport. Mit dem Ex-Kasseler Jochen Schüssler wurde er 1964 in Duisburg deutscher Meister im Doppel-Zweier. Bei der Ost-West-Ausscheidung für die Olympischen Spiele 1964 in Tokio musste sich Engelhardt im Einer dem DDR-Sportler Achim Hill knapp geschlagen geben. Als Engelhardts Name vier Jahre später im deutschen Kader für Olympia in Mexiko auftauchte, erteilte er dem Verband eine Absage, weil die Geburt seiner Tochter Britta bevorstand.

Heute reisen Britta und ihre Söhne Malte (13) und Moritz (10) aus dem dänischen Appenrade zum Geburtstag an, den Engelhardt in seiner Niederzwehrener Wohnung im engsten Familienkreis feiert. „Auf die drei freue ich mich besonders, da wir uns nicht allzu oft sehen,“ blickt der Jubilar dem Besuch erwartungsfroh entgegen. Archivfoto: Herzog

Von Günter Grabs

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