Espenau enttäuscht über Urteil

Kreisoberliga: Kein Wiederholungsspiel zwischen Espenau und Obermeiser

Jörg

Espenau. Große Enttäuschung herrscht bei den Kreisoberliga-Fußballern des SV Espenau über das Urteil des Verbandssportgerichts.

Nachdem dieses dem Einspruch der SG Obermeiser/Westuffeln stattgab und ein Urteil des Kreissportgerichts Hofgeismar/Wolfhagen verwarf, bleibt es bei der ursprünglichen Wertung der Partie vom 5. Oktober letzten Jahres. Damals hatten die Gäste in Espenau 4:2 gewonnen, die Platzherren jedoch Einspruch eingelegt

Was war damals passiert? Beim Stand von 2:3 hatte Schiedsrichter Tim Brückner in einer strittigen Situation auf Tor für Espenau entschieden. Nach Protesten der SG Obermeiser/Westuffeln hatte der Unparteiische seine Entscheidung zurückgenommen.

„Wir empfinden das neue Urteil als desaströs. Es bleibt ein fader Beigeschmack“, klagt Jörg Odensaß. Der Espenauer Trainer moniert besonders zwei Aspekte der Urteilsbegründung. „Angeblich hat der Schiri selbst seine Fehlentscheidung erkannt. Davor aber haben die gegnerischen Spieler lange auf ihn eingeredet“, bezweifelt Odensaß, dass angeblich keine Beeinflussung vorlag. „Und zweitens soll der Regelverstoß des Schiris, der das Spiel mit Freistoß für uns anstatt Hochball fortsetzte, nicht spielentscheidend gewesen sein“, führt „Odi“ aus und fragt angesichts des Spielstands von 2:3: „Wann ist denn ein Regelverstoß spielentscheidend, und wer bestimmt das?“

Odensaß verlängert

Eine gute Nachricht gibt es für die abstiegsbedrohten Espenauer dennoch: Odensaß verlängerte seinen Vertrag um ein Jahr. (wba) Archivfoto: Koch/nh

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