Windstärke-Kegler hoffen auf Erstliga-Aufstieg 

Sportkegler Windstärke 10 Kassel: Start in  Meisterrunde mit Neuzugang Rhode

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Windstärke-Neuzugang Manfred Rhode. 

Kassel.  Im Jahr 2007 stiegen die Sportkegler der Windstärke 10 Kassel aus der 1. Bundesliga ab – und kehrten seitdem nicht mehr in die Eliteklasse zurück.

Nun, elf Spielzeiten später, haben die Nordhessen mal wieder die Chance, den Aufstieg perfekt zu machen. „Wenn wir die Möglichkeit bekommen, werden wir sie nutzen“, sagt Windstärke-Kapitän Uwe Schlitzberger vor dem Beginn der Meisterrunde am Samstag.

Die Kasseler gehen als Zweiter der Hauptrunde in die Finalserie und nehmen drei Punkte mit. Tabellenführer PSV Gelsenkirchen startet mit vier, die Teams aus Kamp-Lintfort und Salzgitter mit zwei beziehungsweise einem Zähler. Wer am Ende vorn steht, erhält einen Platz in der ersten Liga. Sind zwei Mannschaften punktgleich, kommt es auf die Position nach der Vorrunde an. Damit die Windstärke also Gelsenkirchen überflügelt, muss sie letztlich zwei Zähler aufholen. Was nicht unrealistisch ist. „Die Euphorie bei uns ist groß. Und das Momentum liegt auf unserer Seite, weil wir 2018 gute Ergebnisse erzielt haben“, betont Topmann Frank Weitzel. Im Januar gelang etwa ein Sensationssieg in Gelsenkirchen.

Los geht die Meisterrunde am Samstag ab 12 Uhr in Salzgitter. Dabei könnte es gut sein, dass die Kasseler erstmals einen Winter-Neuzugang aufbieten: Der Ex-Korbacher Manfred Rhode ist seit einigen Wochen für die Windstärke spielberechtigt. Der 55-Jährige kann im Seniorenbereich einige große Erfolge vorweisen: unter anderem 2014 Hessenmeister, 2016 Vize-Landesmeister, 2017 Bezirksmeister.

Für ein Debüt Rhodes spricht, dass beim Gastgeber auf Holz- und nicht auf Kunststoffbahnen gekegelt wird. In Korbach gibt es eine vergleichbare Anlage. Deswegen darf sich auch Windstärkes Dirk Westmeier einiges ausrechnen. Der 48-Jährige, wie Rhode und Manfred Pagel auch früher für Korbach im Einsatz, kommt nach eigenem Bekunden „auf Holzbahnen viel besser zurecht“. Er sagt: „Es hilft mir, dass ich das Kegeln bei diesen Verhältnissen gelernt habe.“

Zum Kader der Nordhessen werden am Samstag noch Timo Mandelik und Sebastian Klöpfel gehören. An den weiteren Spieltagen kann sich das Aufgebot punktuell ändern. Am 24. Februar treten die vier Teilnehmer ab 12 Uhr in Kamp-Lintfort gegeneinander an, tags darauf treffen sie sich ab 10 Uhr in Gelsenkirchen. Der Abschluss erfolgt an der Fulda. Am Samstag, 3. März, entscheidet sich im Kegelzentrum Auepark (Damaschkestraße), wer sich für Liga eins qualifiziert. Damit die Kasseler ihre Heimstärke ausspielen können, werden sie bis dahin noch die vier Bahnen entsprechend herrichten.

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