Vor Ort: Mehr als 100 Handball-Mannschaften liefern sich packende Duelle

Dittershäuser Turnier: JSG sichert sich 50 Euro für Weihnachtsfeier

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Durchgesetzt: Die Dittershäuserin Isabelle Tasch kommt hier frei zum Wurf.

Fuldabrück. Die Mädchen stecken ihre Köpfe zusammen. Trainerin Daniela Schmid steht in der Mitte der Spielertraube und verteilt die letzten Anweisungen.

Einmal noch muss ihre Handball-D-Jugend der JSG Dittershausen/Waldau auf den Rasen, dann ist das Mitternachtsturnier beendet.

Eine lange Spielzeit liegt hinter den Spielerinnen der Jahrgänge 2003 und 2004. Das Dittershäuser Mitternachtsturnier ist der Abschluss, ehe es in die Sommerferien geht, um Kraft und Motivation für die neue Spielzeit zu tanken.

114 Mannschaften aus den Handballbezirken Kassel-Waldeck und Schwalm-Eder sind der Einladung der TSG Dittershausen gefolgt, um sich auf den Rasenplätzen sowie dem Hartplatz des Sportplatzes Dittershausen miteinander zu messen. Seit 29 Jahren richten die Dittershäuser das Turnier aus, das seinen Namen aufgrund der Samstagabendspiele erhalten hat. Bis kurz vor Mitternacht finden die Spiele der Herren- und Damenmannschaften statt. Bei beiden Turnieren jubeln am Ende die Gastgeber und feiern ihre Erfolge bis tief in die Nacht.

Feierten den Turniersieg: Die D-Jugend-Handballerinnen der JSG Dittershausen/Waldau setzten sich beim eigenen Turnier im Finale gegen Ahnatal durch.

Zuvor haben bereits die A- und B-Jugendmannschaften sowie die Minis ihre Turniersieger ermittelt. Als Gastgeber beteiligt sich Dittershausen an allen Turnieren mit eigenen Mannschaften. Zugleich sind alle Teams in die Organisation eingebunden, sodass weit über 100 Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Am zweiten Turniertag messen sich die Jugendmannschaften von der E- bis zur C-Jugend. Der Zeitplan ist straff durchgetaktet, die Turnierleitung um Organisator Hans Stäbe arbeitet zielstrebig und konzentriert. Neben dem gut funktionierenden Ablauf zeigen die Dittershäuser auf dem Feld ihre Klasse. Am Ende bleiben gleich sechs Cupsiege in den Reihen der Dittershäuser.

So auch die D-Jugend um Trainerin Daniela Schmid. Zuvor wartet im Finale mit dem SVW 06 Ahnatal ein schwerer Gegner. Ahnatals junges Team setzte sich in der Gruppenphase und dem Halbfinale in allen Spielen durch, darunter auch gegen die älteren Spielerinnen aus Reichensachsen. Bei den Dittershäuserinnen herrscht dennoch Zuversicht. Spielerin Hacer Cakir hat Unterstützung besorgt: Freundin Sedef Besir, die selbst noch mit der C-Jugend im Einsatz sein wird, feuert kräftig an.

„Wir unterstützen uns gegenseitig“, erklärt Hacer. Mit Kim Hoffmeister haben die Dittershäuserinnen eine Multi-Sportlerin in ihren Reihen. Auf ihren Wangen hat Kim zwei Fußballtattoos platziert. „Ich habe wieder angefangen, Fußball zu spielen“, erklärt die Tochter des Ex-KSV-Torwarts Sven Hoffmeister.

Jetzt zählt aber nur Handball. Ahnatal erwischt den besseren Start, doch Dittershausen dreht das Spiel und siegt mit 7:5. „Das war ein schöner Erfolg. Jetzt geht es noch mal zum Beachhandball und dann ab in die Ferien“, freut sich Schmid. Auch die 50 Euro Siegprämie haben schon einen Verwendungszweck gefunden: Sie werden für die Weihnachtsfeier gespart.

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