SCHON GEWUSST? Zahlen, Daten und Fakten zur Regionalliga Südwest

Ex-Löwe Pinheiro auf dem Treppchen

Porträt von Fußballspieler Ricky Pinheiro, der mal beim KSV Hessen gespielt hat
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Erst KSV Hessen, dann Lautern: Ricky Pinheiro.

Die Fußball-Regionalliga Südwest gibt es in ihrer heutigen Form seit der Saison 2012/2013. Damals wurde die vierte Spielklasse von drei auf fünf Staffeln aufgestockt. Wissenswertes zum neuen Zuhause des KSV Hessen.

Folgende neun Fußballverbände bilden das Gerüst der Regionalliga Südwest: Badischer Fußballverband, Hessischer Fußballverband, Fußballverband Rheinland, Saarländischer Fußballverband, Südbadischer Fußballverband, Südwestdeutscher Fußballverband, Württembergischer Fußballverband sowie die beiden Regionalverbände Süddeutscher Fußballverband und Fußball-Regionalverband Südwest.

Den Titel des Rekordmeisters teilen sich der 1. FC Saarbrücken und Waldhof Mannheim. Beide Klubs standen je zweimal ganz oben. Premierenmeister 2013 war übrigens der KSV Hessen Kassel, der allerdings den Aufstieg in den Playoff-Spielen gegen Kiel verpasste, während der Tabellenzweite Elversberg gegen 1860 München II gewann und aufstieg.

Mit 225 Spielen ist Johannes Reichert der Rekordspieler der Regionalliga Südwest. Er war für den SSV Ulm und die Reserve des 1. FC Kaiserslautern im Einsatz. Hinter dem zweitplatzierten Kevin Lahn (220), der die meisten Partien für die TuS Koblenz bestritt, steht Ex-Löwe Ricky Pinheiro mit 200 Partien ebenfalls auf dem Treppchen.

80 Tore in 184 Spielen sind bislang unerreicht. Die gelangen Torjäger Florian Treske für Offenbach, Worms und Ulm. Auf den weiteren Plätzen folgen schließlich Patrick Schmidt (64) und Jannik Sommer (59).

Das Logo der Regionalliga zeigt einen Fußballspieler, der in Richtung Südwesten ausgerichtet ist. Die sieben blauen Sterne symbolisieren die beteiligten Landesverbände, die beiden weißen Sterne zeigen die verantwortlichen Regionalverbände.

Die meisten Punkte in einer Saison hat der SV Waldhof Mannheim in der Spielzeit 2018/19 geholt – und zwar 88 Zähler in 34 Partien. Saarbrücken (82/Saison 2017/18) und Offenbach (79/Saison 2014/15) rangieren auf den weiteren Plätzen. . Mit 20 500 Plätzen hat das Sparda-Bank-Hessen-Stadion in Offenbach die größte Kapazität aller 22 teilnehmenden Mannschaften der kommenden Saison. Auf Platz zwei folgt das Donaustadion in Ulm (19 500), auf Platz drei das Kasseler Auestadion (18 737). Schlusslicht ist das Otto-Schott-Sportzentrum in Mainz mit 3 800 Plätzen.

Die Bezeichnung Regionalliga Südwest gab es bereits von 1963 bis 1974, damals gehörte die Liga neben den Staffeln Nord, West, Berlin und Süd zu einer von fünf zweithöchsten Spielklassen unterhalb der Bundesliga. Rekordmeister war der VfB Borussia Neunkirchen mit fünf Titeln.

Von Torsten Kohlhaase

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