Drittliga-Handballer vom GSV Eintracht Baunatal starten mit Saisonvorbereitung

„Das Experiment wagen“

Optimismus ist angesagt: Mirko Jaissle (Zweiter von rechts), Trainer des GSV Eintracht Baunatal mit seinen Neuzugängen Florian Weiß (von links), Magnus Rulff und Felix Rehberg. Foto: Fischer

baunatal. Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal haben die Saison nach einem miserablen Start mit vier Auftaktniederlagen auf einem guten siebten Platz beendet. Die Mannschaft um Trainer Mirko Jaissle hat inzwischen das Training wieder aufgenommen. Am kommenden Dienstag fällt außerdem die Entscheidung über die Zuordnung in die West- oder Ost-Staffel für die neue Saison, die am 26. August beginnt. Unser Überblick. Die Mannschaft

Zu den Neuzugängen Florian Weiß (Rückraum) und Magnus Wulff (Kreis und Rückraum), die beide aus der zweiten Mannschaft der MT Melsungen nach Baunatal gewechselt sind, kommt als Dritter Neuzugang Felix Rehberg (Kreisläufer) vom Hünfelder SV dazu. „Damit ist unsere Kaderplanung weitestgehend abgeschlosssen, wenn man von kleineren Ergänzungen aus unserer eigenen Jugend absieht“, sagt Trainer Mirko Jaissle, der jetzt mehr Möglichkeiten für ein variables Rückraum-Spiel sieht.

„Außerdem sind Niklas Plümacher, Frederik Drönner und Daniel Horn voll in der 3. Liga angekommen“, gibt sich Jaissle optimistisch. Und die Leistungsträger Felix Geßner, Phil Räbiger und Marvin Gabriel seien den Erwartungen gerecht geworden, was für die Zukunft hoffen lasse. Die Vorbereitung

In Baunatal wird nach Athletik- und Krafttraining seit einigen Tagen wieder verstärkt der Ball in die Hand genommen. Zudem ist zusammen mit Co-Trainer Dennis Weinrich die Entscheidung für ein offensiveres 3:2:1-Deckungssystem getroffen worden. „Wir wollen für unsere Gegner schwer berechenbar bleiben. Das ist kompliziert, aber wir wollen das Experiment wagen“, sagt Jaissle, der notfalls wieder auf die altbewährte 6:0-Deckung zurückgreifen will. Am 30. Juni steht dann für die Eintracht das erste Testspiel gegen den TSV Vellmar auf dem Programm. Im Juli folgen weitere Testspiele am 22. und 29. Juli. Die Ziele

Der GSV will diesmal einen guten Start hinlegen, um nicht den Gegnern hinterherlaufen zu müssen. „Mit dem Erreichten bin ich sehr zufrieden“, sagt Jaissle, der einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel ausgegeben hat. Dafür würden Trainer und Mannschaft am liebsten in der Weststaffel bleiben – die Entscheidung darüber fällt allerdings erst noch am 13. Juni. „Und in diesem Jahr wollen wir schnell die Abstiegsränge verlassen“, sagt Jaissle. Ansonsten freuen sich Trainer und Spieler auf die erste Partie im DHB-Pokal am 19. August.

Von Martin Scholz

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