Kasseler Bundesliga-Bowler holen Premnitz ein und feiern vierten Titel in Folge

Finale schafft das Wunder

Nur eine Momentaufnahme: Die Pins beim Bowling. Foto:  dpa

Frankfurt. Dicke Überraschung durch Bundesligist Finale Kassel: Die Bowling-Mannschaft hat doch noch den Titel geholt – und das zum vierten Mal in Folge. Ein Erfolg, der einem kleinen Wunder gleichkommt, denn vor dem letzten Spieltag in Frankfurt-Eschersheim hatte das Team aus der Fuldastadt zehn Punkte Rückstand auf Dauerrivale Chemie Premnitz aufzuholen.

Aber Finale zeigte auf der Heimbahn von Mannschaftskapitän David Canady einen grandiosen Auftritt. Immer wieder durch Strike-Serien ihres Kapitäns angetrieben, schwang sich das Kasseler Team zu einer Superleistung auf.

Zwar mussten sich die Nordhessen am ersten Tag in zwei der drei ersten Begegnungen dem BC Duisburg (1042:1060 Pins) und Stockum (1097:1162) geschlagen geben, hatte aber nach sechs Spielen den Rückstand von zehn Punkten gegenüber Premnitz in einen Vorsprung von fünf Zählern umgewandelt.

Angesichts der Pin-Zahlen von 1207, 1229 und 1242 waren auch die zehn zu vergebenden Bonuspunkte für das Pin-Gesamtergebnis fest in Kasseler Hand. Konkurrent Chemie Premnitz wirkte aufgrund dieser Kasseler Leistungen wie gelähmt und wurde aus seinen Meisterschaftsträumen gerissen: Die Premnitzer verzeichneten nur drei Siege und belegten den neunten Platz in der Tageswertung.

David Canady führte sein Team dann am zweiten Tag zum angestrebten Tagessieg und der fünften Deutschen Meisterschaft für Klubmannschaften. Mit 2127 Pins (Schnitt von 236) war er nicht nur der überragende Akteur seines Teams, sondern der gesamten Bundesliga. Aber auch die anderen Kasseler brillierten in Frankfurt, wobei Dirk Völkel (1397/233 Pins in 6 Spielen) mit einem perfekten Spiel von 300 Pins das Sahnehäubchen gelang. Den Rest erledigten Bodo Konieczny (1999/222), Richard Teece (1986/221), Jesper Agerbo (1887/210) und Pascal Winternheimer (580/193 Pins in 3 Spielen). (sn)

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