HNA-Aktion "Bewegung für Nordhessen"

Fitnesskurs in Baunatal: Viel Nützliches für den Alltag

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Fleißige HNA-Leser: Petra Walter (vorn, von links), Sigrid Ludwig-Morell, Holger Wiederhold sowie Claudia Wenning (hinten, links) und Jürgen Krumpholz werden von Kursleiter Christoph Klein (rechts) fit gemacht.

Baunatal. Für Schüler gehen die Sommerferien für gewöhnlich viel zu schnell vorüber. Ähnlich empfanden es die Teilnehmer des Ferienkurses in der KSV-Sportwelt in Baunatal.

Das Programm gehörte zur HNA-Aktion Bewegung für Nordhessen. „Es hat richtig Spaß gemacht. Vor allem weil wir sechs Wochen was zu tun hatten“, sagt Petra Walter, die wie weitere neun HNA-Leser einen Platz in dem Kurs gewonnen hatte. Das Fazit der 29-Jährigen fällt absolut positiv aus.

Normalerweise hält sich die Angestellte im Schwimmverein bei der Gudensberger SG fit. In den Sommerferien fiel das Training aus, von daher kam das Angebot in Baunatal wie gerufen. Besonders die Abwechslung hätte sie gereizt, sagt Walter. In der ersten Woche stand Stadtparkfitness auf dem Programm, es folgten Übungen mit der Blackroll, einer Art Massagerolle, in der dritten Woche hat Kursleiter Christoph Klein die Teilnehmer beim Hoch Intensiven Training (HIT) schwitzen lassen, dann kamen Einheiten mit der Kugelhantel, danach mit der Langhantel, und mit Beachfit wurde das Ferienprogramm abgeschlossen.

Die Vielseitigkeit war die eine Seite des Trainings, die zweite war die Übertragbarkeit in den Alltag. Soll heißen: „Weil wir viel mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt haben, lassen sich die Übungen zu Hause leicht nachmachen. Ich habe viel Nützliches mitgenommen“, sagt Walter. Dass sie überdies neue Erfahrungen wie das Training mit der Kettlebell gesammelt hat, habe den Kurs zusätzlich bereichert.

Heftiger Muskelkater

Manche Einheiten hat Petra Walter sogar doppelt besucht. In der ersten Woche war das auch ihr Plan. „Aber der Muskelkater war zu heftig.“ Die Klimmzüge an den Tauen im Baunataler Stadtpark hatten schmerzhafte Folgen für die Oberarme. Trotzdem hat sich die Schwimmerin gerade aus der Einheit im Park einiges abgeschaut. Zumindest hat sie sich vorgenommen, in Zukunft beim Joggen andere Übungen einzubauen. Situps, Kniebeuge Liegestütz und, und, und - „das ist dann nicht so langweilig“, sagt Walter.

Und noch eine Empfehlung hat die Hobbysportlerin parat. Das Training in der Gruppe habe zusätzlich für Ansporn gesorgt. Dass sie sich mit den anderen Teilnehmern immer mal wieder austauschen und unterhalten konnte, „hat die Sache durchaus erleichtert. Gemeinsam Sport zu treiben, macht einfach mehr Laune.“

So sieht das auch der Trainer, der mit dem Verlauf des Ferienkurses vollauf zufrieden ist. Sein Eindruck: „Die Teilnehmer haben sich konditionell weiterentwickelt“, sagt Christoph Klein. Auf jeden Fall habe er positive Rückmeldungen bekommen. Einziger Wermutstropfen sei das schlechte Wetter in der letzten Woche gewesen. Statt Fitness draußen im Sand gab’s dann Zirkeltraining in der Halle. „Man muss flexibel sein“, sagt Klein.

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