Baunataler Drittliga-Handballer spielen in der kommenden Saison wieder in der Ost-Gruppe

„Freuen uns jetzt auf Northeim“

Alte Bekannte sind in der kommenden Saison wieder da: Unser Archivbild aus dem Jahr 2016 zeigt Baunatals Phil Räbiger (links), der sich gegen den Großwallstädter Patrick Gempp durchzusetzen versucht. Foto: Schachtschneider

Baunatal. Die Nachricht erreichte Mirko Jaissle mitten im Urlaub in Andalusien: Die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal spielen in der kommenden Saison nicht mehr in der West-Staffel. Stattdessen werden die Schützlinge von Trainer Jaissle ab dem 26. August wieder in der Ost-Staffel um Punkte kämpfen. Dies beschloss der Spielausschuss der 3. Liga unter der Leitung von Horst Keppler und Michael Kulus in der Geschäftsstelle des Deutschen Handballbundes in Dortmund nach den letzten Spieltagen der 1. und 2. Bundesliga.

„Im ersten Moment war ich etwas unglücklich, weil wir mit unseren Gegnern und der Atmosphäre bei den Auswärtsspielen sehr zufrieden waren“, sagt Mirko Jaissle, der bei den Saison-Vorbereitungen für zehn Tage von Co-Trainer Dennis Weinrich vertreten wird. Jaissle freut sich inzwischen auf Gegner wie Großwallstadt, Groß-Bieberau, Gelnhausen oder Nieder-Roden, gegen die die Eintracht zuletzt in der Saison 2015/16 gespielt hat. „Und wir freuen uns auf Northeim. Das wird dann so etwas wie ein Derby für beide Mannschaften“, gibt sich Jaissle optimistisch, zumal er seinen Kader zuletzt noch mit Florian Weiß, Magnus Rulff und Felix Rehberg verstärkt hat und mit seinem Team einen einstelligen Tabellenplatz anstrebt.

Einer der den Ligen-Wechsel als „zweischneidiges Schwert“ betrachtet, ist Andreas Sawalich. Der Baunataler Betreuer ist unter anderem für die Logistik rund um die Eintracht-Handballer verantwortlich. „Geografisch sind die vier Drittliga-Staffeln nicht genau definiert, und wir müssen jetzt damit leben, wieder neue Spielorte anzufahren“, sagt der 54-Jährige, der unter anderem für Koordination mit den Fahrern des Mannschaftsbusses verantwortlich ist.

Dass ein erneuter Staffelwechsel der Baunataler möglich war, stand für Sawalich außer Frage: „Die Ligen werden zuerst mit den Absteigern der 2. Liga aufgefüllt. Weil dann aus finanziellen Gründen nicht alle Oberliga-Aufsteiger in die höhere Spielklasse wollen, gibt es immer Fluktuationen, aber damit können wir leben.“

Von Martin Scholz

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