Fuldabrücker holten 13 Siege aus 13 Spielen

FSV Bergshausen: Die Unaufhaltsamen in der Fußball-Kreisoberliga

Einfach nicht zu stoppen: So wie hier Tjarde Bandowski (in Weiß) gegen die Rengershäuser Sefa Yagiz Toksoy (links) und Lukas Kahnt setzten sich die Bergshäuser in ihren 13 Begegnungen durch.
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Einfach nicht zu stoppen: So wie hier Tjarde Bandowski (in Weiß) gegen die Rengershäuser Sefa Yagiz Toksoy (links) und Lukas Kahnt setzten sich die Bergshäuser in ihren 13 Begegnungen durch.

Beim FSV Bergshausen läuft es gut. Nicht bei allen Clubs geht die Rechnung auf, wenn in höheren Ligen erprobte Fußballer verstärken.

13 Spiele, 13 Siege, 67:11 Tore – so lautet die Bilanz der FSV. Sie gewinnt ihre Spiele also nicht nach dem Motto „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss“, sondern meist deutlich. Knappe Ergebnisse gibt es kaum, eng wurde es nie. Warum aber läuft es so gut? „Die Jungs sind selbst in jeder Trainingseinheit erfolgshungrig, die Intensität ist immer hoch. 

Nichts wird dem Zufall überlassen. Außerdem haben wir kreative Leute, die jeweils auf vielen Positionen spielen können. Das macht uns unberechenbar“, sagt Coach Aydin Gür. Und noch etwas nennt er als Grund: „Das funktionierende Trainergespann mit Serdar Bayrak und mir ist das A und O. Wir wissen, wie man mit den unterschiedlichen Spielertypen umgeht.“

Kein Bangen in dieser Serie

Um den Sieg bangen musste Bergshausen laut Gür in dieser Serie noch nicht. „Echt herausgefordert hat uns niemand, am ehesten vielleicht Wolfsanger“, sagt er.

Den Ehrgeiz hebt auch Boris Bajic hervor. „Wir haben viele Spieler mit Siegermentalität. Die hören auch nach einer 2:0-Führung nicht auf, sondern wollen mehr Tore und schöne Spielzüge. Bei uns heißt es weiter, immer weiter.“ 

Auch die gute Stimmung im Team wertet der Kapitän und langjährige Verbandsligaspieler des Melsunger FV als Plus: „Die Qualität ist sowieso da. Aber auch die Chemie stimmt. Hier kocht keiner sein eigenes Süppchen, alle sind offen füreinander.“ 

Kein Nachlassen nach der Pause 

Hört sich nicht so an, als dürfe die Konkurrenz nach der Winterpause auf ein Nachlassen der Fuldabrücker lauern. Zumal das Bergshäuser Projekt auf Nachhaltigkeit setzt. Viele Spieler sind beim Sponsor MC Group beruflich tätig oder machen dort eine Ausbildung.

Interessanter Nebenaspekt: Mit dem 8:0 am Sonntag gegen Verfolger Fortuna hat die FSV die Hälfte ihrer Partien absolviert. Obwohl sie die Hinrunde noch nicht abgeschlossen hat. Denn es war das Rückspiel, zum Hinspiel stehen sich beide am Sonntag bei Fortuna wieder gegenüber. Dieses, eigentlich für August im Spielplan vorgesehen, wurde verlegt.

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