Zwehrens Katja Zeller steht trotz Verletzung zwischen den Pfosten

Top 5 des Handball-Wochenendes: Fuldatal glänzt, Baunatal mauert

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Treffsicher: Mit acht Toren war Fuldatals Philip Scholz (am Ball), hier in der vorigen Saison gegen die SVH Kassel, zusammen mit Teamkollege Adrian Rudolph bester Schütze im Duell gegen den Eschweger TSV. 

Kassel. Am ersten Spieltag der heimischen Handball-Ligen gab es einige Überraschungen. Die HSG Fuldatal/Wolfsanger überrennt mit 40 Toren den Eschweger TSV, während Zwehrens Torhüterin Katja Zeller trotz Muskelfaseriss durchspielt. Die Top 5 des Handball-Wochenendes.

1. Im Tor trotz Muskelfaserriss: Oberligist HSG Zwehren/Kassel hat aktuell ein Torwart-Problem. Luisa Fischmann ist krank, Katja Zeller verletzt. Beim ersten Saisonspiel in Hüttenberg hätte Trainer Gunnar Kliesch also eine Feldspielerin ins Tor stellen müssen. Es kam aber anders. Kurzerhand entschloss sich Zeller trotz Verletzung zu spielen. Sie machte ihre Sache ordentlich – die 26:30-Auftaktniederlage konnte aber auch sie nicht verhindern.

2. Drei Kästen für Neuzugang: Die Männer der HSG Fuldatal/Wolfsanger haben das Heimspiel gegen den Eschweger TSV mit 40:26 für sich entschieden. An dem Ergebnis erkennt man, welche Entwicklung die junge Mannschaft von Trainer Hazim Presic genommen hat. Letzte Saison verlor die Prezic-Sieben ihr Heimspiel gegen den TSV noch. Besonders erfreulich für die HSG: Neuzugang Marco Schneider erzielte das 30. und das 40. Tor. Somit musste er der Mannschaft neben einer Einstandskiste noch zwei weitere Bierkästen spendieren. Gründe zum Feiern gab es ja genug.

3. Starke Defensive: Auch Landesligist HSG Baunatal startete erfolgreich in die Saison. Zwar erzielte die HSG gegen den TSV Ost-Mosheim nur 25 Tore – dank einer hervorragenden Abwehrleistung ließen die VW-Städter aber auch nur 18 Gegentore zu. Die starke Deckung hielten besonders Maik Mett und Tobias Oschmann zusammen. Für den neuen HSG-Trainer Mike Fuhrig sind die wenigen Gegentore eine Genugtuung. Fuhrig galt in seiner aktiven Laufbahn – unter anderem in der Erstligazeit bei der SG Wallau/Massenheim – als Defensivspezialist.

4. Spitzenspiel in Wanfried: Den Zuschauern wurde beim Duell der Aufstiegsfavoriten VfL Wanfried und HSG Großenlüder/Hainzell eine Menge geboten. Nicht nur Spannung bis zum Schluss, sondern auch ein Top-Torschütze mit 14 Treffern. Dominik Malolepszy von Großenlüder/Hainzell hielt seine Mannschaft mit wichtigen Aktionen im Spiel. Ab der 40. Minute, beim Stand von 20:20, drehte die HSG auf und entschied die Partie in einer spannenden und emotionalen Schlussphase für sich.

5. Vellmarerinnen feiern Auftaktsieg: Die vergangene Saison in der Oberliga war für den TSV Vellmar geprägt von Rückschlägen. Als abgeschlagenes Schlusslicht folgte nach nur einer Spielzeit der Abstieg in die Landesliga. Am Wochenende stand nun wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainerin Rocsana Negovan empfing die HSG Wesertal. Und siehe da: Am Ende gewannen die Vellmarerinnen 27:22 und starteten erfolgreich in die neue Saison.

Von Till Welch und Raphael Wieloch

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