Fünf Fakten vom Wochenende

Fußball: Effektiver CSC 03 Kassel im Verbandsliga-Topspiel, starke Auswärtsteams in der Kreisoberliga

Diesmal einen Schritt schneller: Vellmars Philipp Lesser (rechts) kommt im Verbandsliga-Derby vor dem heranstürmenden 03-Angreifer Toni Lecke an den Ball.
+
Diesmal einen Schritt schneller: Vellmars Philipp Lesser (rechts) kommt im Verbandsliga-Derby vor dem heranstürmenden 03-Angreifer Toni Lecke an den Ball.

Einiges los war an diesem Fußball-Wochenende auf den heimischen Plätzen. Wir beleuchten das deutliche Ergebnis im  Verbandsliga-Derby und schauen auf die Spannung in der Gruppenliga 2, die auswärtsstarken Teams in der Kreisoberliga, ein Torfestival und die letzte weiße Weste. Fünf Fakten.

1. Starker CSC 03

Ein Ausrufezeichen setzte der CSC 03 mit dem 4:0-Sieg im Verbandsliga-Topspiel gegen den OSC Vellmar. War der Spielverlauf so eindeutig wie das Ergebnis? Sicher nicht, denn bis zum 3:0 war die Partie den Chancen nach relativ ausgeglichen. „Wenn wir zwei gute Möglichkeiten nutzen, einmal von Serkan Aytemür vor und meinen Freistoß nach dem Seitenwechsel, könnte es 2:2 stehen. Wer weiß, wie es dann gelaufen wäre“, sagte Vellmars Co-Spielertrainer Enes Glogic.

Die Effektivität war eine der Stärken der Gastgeber. Sie nutzten ihre Möglichkeiten durch den Freistoß von Mario Wolf (22.), den Heber von Christoph Reuter (42.), den Kopfball von Toni Lecke (65.) und den erfolgreich abgeschlossenen Konter von Nico Schrader (77.) eiskalt. „Wir waren effizient und haben unsere Tore zu günstigen Zeitpunkten erzielt“, sagte Christian Käthner, Co-Trainer des CSC. Eine weitere Stärke war die Abwehrkette mit Roy Keßebohm, Jan Iksal, Mario Wolf und Leonard Schilling. Sie machte dem OSC das Leben schwer.

2. Spannende Gruppenliga

Zehn Spieltage sind in der Gruppenliga 2 absolviert. Wer am Ende im Titelrennen die Nase vorn haben könnte, ist noch unabsehbar. Keine Mannschaft kristallisierte sich bisher als Topfavorit heraus. Und so umfasst der Kreis der Kandidaten nach heutigem Stand die stattliche Zahl von neun Teams. Tabellenführer FSV Wolfhagen und die SG Reinhardshagen auf Rang neun trennen spärliche vier Punkte. Vier Klubs standen bereits auf dem ersten Platz: SV Reichensachsen, Zierenberg und Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach. Am konstantesten scheint derzeit Wolfhagen, das insgesamt sechsmal oben stand. Bestes heimisches Team ist die U 23 des KSV Hessen Kassel, die mit Kapitän Romeo Asare zuletzt auf Rang drei vorstieß.

3. Gäste trumpfen auf

In der Kreisoberliga ließen die Gastmannschaften die Muskeln spielen. Bei neun Begegnungen gingen sie siebenmal als Sieger vom Feld. Nur Nordshausen und Heiligenrode II kamen auf eigenem Platz zu Erfolgen. Der Heimvorteil spielt indes schon seit Beginn der Serie nicht die übergeordnete Rolle. Immer wieder trumpfen die Gäste auf. Insgesamt wurden bisher 108 Partien ausgetragen. Dabei holten die Platzherren 145 Punkte, die Gastmannschaften brachten es auf 169.

4. Torfestival bei Zagreb

13 Treffer hatte der DJK Zagreb/Kroatien in neun Partien der Kreisliga A1 erzielt. Nun kam noch einmal mehr als die Hälfte dessen hinzu. 7:5 endete das torreiche Kellerduell gegen die SG Dennhausen/Dörnhagen. Treffsicher waren die Angreifer vor allem in der ersten Hälfte, die 4:4 endete. Nikola Zuljevic glückten für Zagreb/Kroatien vier Treffer. Okan Dereli machte es in Gruppe 2 noch besser: Beim 11:0 des FC Hermannia über Fortuna II gelang ihm ein Fünferpack. Er schoss zudem das erste und letzte Tor der Partie.

5. Die Weiße Weste

Nach dem Punktverlust von Eintracht Baunatal beim 2:2 in der Gruppenliga 1 gegen den Melsunger FV gibt es nur noch ein heimisches Team mit Weißer Weste – den SSV 1951 Kassel. Die Mannschaft steht nach neun Partien auf Rang eins der Kreisliga B3 und weist 27 Punkte und 46:7 Tore auf. Am Wochenende setzte sich der Spitzenreiter mit 11:0 bei Olympia III durch. Erfolgreichste Torschützen waren dabei Sinan Gezmis und Adem Tamer, die je dreimal trafen. Der Klub teilt sich im Übrigen mit dem Kasseler SV die Buchenau-Kampfbahn. Die Torjägerliste der Liga wird von Michael Koc angeführt, der zehnmal traf. Er ist zugleich Sportlicher Leiter und Vorsitzender. „Unser Ziel ist der Aufstieg“, sagt er. Derzeit sind die ehemaligen „Straßenbahner“ wie der Klub früher genannt wurde, auf gutem Weg dorthin. (Horst Schmidt, Wolfgang Bauscher)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.