Spitzenreiter zu Gast

SV Kaufungen empfängt Lichtenau zum Derby

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Lenker, Denker und Spielertrainer des Lichtenauer FV: Alexandru Cucu (rechts), hier gegen Frederick Bruch in der Partie gegen den VfL Kassel.

Kaufungen – Die Serie der Spitzenspiele reißt nicht ab. Erneut empfängt Verbandsliga-Absteiger SV Kaufungen 07 am Sonntag um 15 Uhr im heimischen Lossetalstadion einen, wenn nicht sogar den Titelfavoriten. Nach dem Zweiten Tuspo Grebenstein und der Überraschungsmannschaft von Hessen Kassel II kommt nun kein Geringerer als der Lichtenauer FV, Tabellenführer und Herbstmeister der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 2).

Die Gäste um Spielertrainer Alexandru Cucu waren wie der BC Sport als Saisonfavoriten gestartet. Beide sponsert der in Hessisch Lichtenau ansässige Kosmetikunternehmer Gerhard Klapp. Während sich die Kasseler früh aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedeten, ziehen die Lichtenauer mit neun Punkten Vorsprung einsam ihre Kreise.

„Wir hatten bereits in der vorigen Spielzeit ein starkes Team“, sagt Trainer Cucu, der die Mannschaft zur souveränen Kreisoberliga-Meisterschaft geführt hatte. Und weiter: „Mit den erfahrenen ehemaligen Eschwegern Jan Kaufmann, Vidal Gadea, Gadea Baringo und Gonzalo Tadeis haben wir noch mal an Qualität gewonnen.“

Der 32 Jahre alte Moldawier, der das Team mit seinem Freund Eduard Grosu coacht, wehrt bescheiden alle Vorschusslorbeeren ab und stellt fest: „Wir haben erst 14 Spiele absolviert, es ist noch ein langer Weg bis zum Ziel.“

Cucu, der mit Familie in Lichtenau wohnt und beim Sponsor beschäftigt ist, fühlt sich in der Kleinstadt wohl. Und findet, dass die Fan-Gemeinde immer größer wird, weshalb er auch von vielen Unterstützern bei diesem Straßenbahn-Duell ausgeht. Wobei dem Coach zur brisanten Partie der komplette Kader zur Verfügung steht.

Die Gastgeber um Trainer Jonas Spengler, die sich auf das dritte Top-Spiel innerhalb von zehn Tagen freuen, haben sich zuletzt stabilisiert. Für einen Absteiger, der im Umbruch steckt, zeigen sie sich enorm spielfreudig. Ob Kapitän Marius Ehlert mitwirken kann, ist fraglich. Marvin Steube hingegen sollte wieder fit sein.

„Wir wollen uns nicht verstecken, sondern unsere Stärken ausspielen. Wir spielen auf Sieg“, gibt sich Spengler angriffslustig. 

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