Saisonvorschau: Team ist gut aufgestellt

Fußball-Gruppenliga: TSV Hertingshausen bangt um die Torhüter

Sie wollen es beim TSV Hertingshausen angehen: Trainer Tobias Fehr (hinten Mitte) und Co-Trainer Deniz Kilic (hinten rechts) sowie die Neuzugänge Christoph Behmel (hinten links) sowie (vorn von links) Tim Salmen, Mecit Acar und Montel Johnsen.
+
Sie wollen es beim TSV Hertingshausen angehen: Trainer Tobias Fehr (hinten Mitte) und Co-Trainer Deniz Kilic (hinten rechts) sowie die Neuzugänge Christoph Behmel (hinten links) sowie (vorn von links) Tim Salmen, Mecit Acar und Montel Johnsen.

Corona sei Dank. Wäre die vorige Fußballsaison nicht abgebrochen worden, wäre der TSV Hertingshausen womöglich in die Kreisoberliga abgestiegen. Wenn die Mannschaft um Trainer Tobias Fehr und Co-Spielertrainer Deniz Kilic am 2. September in Mengsberg in die neue Runde der Gruppenliga 1 startet, soll es nicht mehr so eng werden.

Baunatal - Unangenehm für die Baunataler, dass sie schon zwei Verletzte beklagen. Und es erwischte ausgerechnet die beiden Schlussmänner Thilo Müller und den von der SG Schauenburg gekommenen Mike Seeber. Ein Ausfall der beiden wäre ebenso wenig zu kompensieren wie der von Martin Pierog. Den Mittelfeldstrategen plagen derzeit Probleme an der Ferse.

Ansonsten sieht sich der TSV gut aufgestellt. „Gerade in der Breite dürfte der Kader stärker sein als zuletzt. Er ist in allen Mannschaftsteilen ausgeglichen“, sagt Tobias Fehr. Den Fußball, den Anhänger und Konkurrenten von seinem Team erwarten können, skizziert Fehr so: „Wir wollen aus sicherer Defensive variabel nach vorn spielen.“ Da passt es gut, dass Torjäger Maik Ciba den Willen bekundete, wieder mehr zu spielen als in der vorigen Saison.

Abgesehen von der Torhüterfrage gibt es derzeit wenig, was dem 29-jährigen Fehr Kopfzerbrechen bereitet. Auch wenn er sich natürlich über die Liga Gedanken macht. „Sie wird stark und sehr ausgeglichen sein. Es gibt gute Aufsteiger und den Absteiger Melsungen. Auch Wabern, Brunslar, Eintracht Baunatal und Edermünde werden oben dabei sein“, sagt Fehr. Für seine Mannschaft gehe es eher darum, „den Klassenerhalt früh zu erreichen. Alles andere wäre vermessen“. Immerhin kamen die Hertingshäuser gut durch die Corona-Pause. „Die Jungs haben ihre Hausaufgaben ordentlich erledigt und sind auf einem guten Weg. Auch wenn das für alle eine quälend lange Zeit war“, erklärt Fehr. Die nun hoffentlich hinter ihnen liegt. (Wolfgang Bauscher)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.