Salkovic und Cakmak treffen beim Lohfeldener 2:1-Sieg gegen Hadamar

Überzeugendes Heimdebüt des FSC Lohfelden 

+
Eine der Hauptfiguren: Enis Salkovic (links, hier gegen Hadamars Alexander Schraut) brachte seine Lohfeldener 1:0 in Führung und legte den Grundstein für die gelungene Heimpremiere des FSC. 

Lohfelden. Das erste Pflichtspielgegentor dieser Saison konnten sie verschmerzen. Denn nach dem verdienten 2:1 (1:0)-Heimsieg über den SV Rot-Weiss Hadamar blieben die Hessenliga-Fußballer des FSC Lohfelden weiter ungeschlagen.

Doch nicht nur dies zählte, wie Trainer Otmar Velte erklärte: „Wir sehen uns in der Maßnahme, die Mannschaft zu verjüngen, bestätigt. Der Umbau scheint geglückt.“

Nach dem 0:0 zum Ligastart in Alzenau und dem 2:0-Sieg im Hessenpokal in Sand schob sich der FSC durch den Erfolg zur Heimpremiere über die Gäste aus Hadamar, gegen die er in den vorigen Jahren oft schlecht ausgesehen hatte, ins obere Tabellendrittel.

In einer unterhaltsamen ersten Hälfte boten sich beiden Teams gute Gelegenheiten zu Toren. Am nächsten dran war Lohfeldens Nasuf Zukorlic, aber seinen platzierten Kopfball fischte Gäste-Schlussmann Christopher Strauch aus dem unteren Eck (8.). Als vieles auf ein 0:0 zur Pause hindeutete, schlugen die Platzherren zu. Zukorlic bugsierte den Ball in den Lauf von Enis Salkovic, und der Angreifer traf zum 1:0 (44.).

Mit dem 2:0 (75.) sorgte der eingewechselte Neuzugang Hüseyin Cakmak erstmals für Aufsehen im FSC-Trikot. Nach einem Zuspiel von Tolga Ulusoy witterte der 17-Jährige seine Chance, umkurvte zwei Gegner und ließ auch Strauch keine Chance. „Das sind meine Dinger. In Alzenau habe ich so ja auch zweimal getroffen, doch der Schiri hat abseits gepfiffen. Aber das habe ich verarbeitet“, berichtete der Junior selbstbewusst.

Hüseyin Cakmak. 

Überraschend kam Hadamar wenig später heran. Bei einer weiten Flanke kam Robin Böcher ungehindert zum Kopfball und ließ sich die Chance zum 1:2 nicht nehmen (79.). „Wir hatten zu einfache Ballverluste und müssen in der gegnerischen Hälfte noch ruhiger und cleverer spielen“, bemerkte Innenverteidiger Mounir Boukhoutta. Immerhin war es dem FSC meist gelungen, das gefährliche Umschaltspiel der Gäste zu unterbinden.

Aber hätte Tobias Orth beim 1:2 drinbleiben oder rauskommen müssen? „Genau das. Entweder, oder. Und nicht wie ich etwas dazwischen“, nahm der bis dahin fehlerlose Schlussmann den Treffer auf seine Kappe und teilte dies unverzüglich seinen Vorderleuten mit. Was seinen Trainer freute. „Dieser Teamgeist macht uns aus. Die Jungs haben das akzeptiert, und Tobi hat in den letzten Minuten noch drei ähnliche Bälle runtergepflückt“, sagte Velte.

Letztlich störte nicht mehr sehr, was der Trainer zu bemängeln hatte: „Es wäre mir lieber gewesen, wir hätten das 2:0 ein paar Minuten länger gehalten.“ Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg nicht mehr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.